Hallo Happy.
"Weder suggerieren noch belehren möchte ich."
Ach nein?
"Mensch und Gorilla unterscheiden sich zu über 99% nicht"
Das mag vielleicht auf manche Menschen zutreffen. Die meisten, die ich kenne unterscheiden sich aber sehr wohl sehr deutlich vom Gorilla. Vorallen hinsichtlich: Zeitbedarf für Nahrungsaufnahme, Körpermorphologie, Gebiss, Verdauungstrackt, Bauch-/Brustraum.
"Ich verzichte lieber auf Tierleid und lebe gerne etwas kürzer, aber zufriedener"
Ist bei mir nicht anders; zumindest bezogen auf Tierleid. Ich möchte aber nicht nur zufrieden leben, sondern vor allem gesund, fitt und vital. Das mache ich mit gelegentlichem Fleischverzehr von Tieren, die ein glückliches Leben und einen schnellen streßfreien Tod hatten (also i.d.R. keine "KZ-Tiere" aus fragwürdiger Massentierhaltung).
Wenn du von Tierleid sprichst, bin ich absolut bei dir. Da sind wir aber eher im Bereich der Haltungsformen, als bei der grundsätzlichen Frage der Nutzung/ des Verzehrs tierischer Produkte. Massenpflanzenanbau ist nämlich in Bezug auf Tierleid oft auch nicht besser (https://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/)
Das allgemein Ernährungsziel sollte au meiner Sicht sein:
Der Körper sollte über die Ernährung möglichst alle Stoffe und Substanzen bekommen, die er für ein gesundes, fittes und fitales Leben benötigt und dabei möglichst wenig schädliche oder einschränkende Stoffe und Substanzen aufnehmen. Diese Ernährung sollte, egl wie sie gestaltet wird, einen möglichst geringen, negativen Einfluß auf die Umwelt/Natur(Lebensraum haben und mit möglichst wenig Leid für fühlende Organismen verbunden sein.