Da halte ich es mit Paul T., um herauszufinden, ob das Tier auch stressarm/schmerzarm/schnell zu Tode kommt.
Auch wenn ich vermutlich/hoffentlich niemals bei einer Tierschlachtung zugegen sein möchte. Und schon gar nicht aktuell selbst schlachten würde.
Unsere Katze, die bei uns vor vielen Jahren als Freigänger zugegen war, liebte es, Vögel mit in die Werkstatt zu bringen. Natürlich waren diese Vögel nicht mehr so richtig flug- und lebensfähig, ein In-den-Garten-Zurücksetzen hätte dem Tier nichts gebracht. Also habe ich es mit vielen Herzklopfen in eine Plastetüte gesteckt und es ganz schnell mit dem Vorschlaghammer zu Tode gebracht. Nein, das war überhaupt kein Vergnügen ... --
Stellt Euch einmal vor, liebe Strunz-Foristen. Ihr hättet ein wundervolles, gesundes, langes aktives Leben gehabt und würdet dann von jetzt auf nachher in irgendeine Klinik zum Sterben müssen (gesetzliche Vorschrift). Dort würdet ihr ganz mies behandelt, hin und her geschubst, getreten, misshandelt, und dann gaaanz langsam und bei vollem Bewusstein in den langsamen Tod geschickt.
Und so etwas mutet Ihr Euern grasgefütterten Tieren zu. Nein, nicht jedes Tier kommt so zu Tode, aber trotzdem sehr, sehr viele. Lest Euch einmal die Statistiken dazu durch, wieviele Tiere beim Transport zum Schlachthof misshandelt werden und dann auch noch nicht richtig vor dem Schlachten betäubt werden.
Und die so hoch gelobten Bio-Tiere aller Art sind davon nicht ausgenommen, kommen sie doch auch in irgendeinen Schlachthof ... - Steht Ihr jetzt jedesmal dabei und seht zu, was mit Eurern Bio-/Demeter-Tieren passiert?
Es gibt ein Sprichwort: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Hauptsache "grasgefüttert".
Nein, ich bin kein Veganer/Vegetarier und werde es auch nicht werden. Aber es gibt eben auch andere Möglichkeiten, Aminosäuren in ausreichender Anzahl zu sich zu nehmen, wie z.B. über Insekten.
Gruß Gundula