04.04.2018
Also erstmal bin ich erstaunt über die (heftige) Resonanz!
Robert, ich halte es für das Gesündeste, auf dem Land zu leben. Die Stadt hat natürlich auch schöne Seiten, aber zu vieles dort macht krank. Wenn wenigstens der Verkehr weniger wäre, dann sähe das vielleicht auch schon anders aus - nur das nächste ist ja die hohe Bevölkerungsdichte, wie sollen Lebensmittel noch frisch sein, wenn sie von weit her kommen? Bei mir rennt der Prof da offene Türen ein.
Wie Doc Strunz gerade wieder anklingen ließ - die Erde ist mit Menschen hoffnungslos überbevölkert, und besonders Deutschland! Wir haben irgendwann mal die Weiche in Richtung Ackerbau und Viehzucht gestellt, dann kam noch die Industrialisierung dazu, und seitdem explodiert die Zahl der Menschen. Darauf basiert unsere Wirtschaft! Wachstum setzt immer Bevölkerungswachstum voraus (daher ja auch die aktuelle Einwanderungspolitik - Demographieausgleich, wie sollen sonst unsere Systeme wie z.B. Renten weiter funktionieren).
Ehrlich gesagt gehe ich nicht von irgendwelchen Verschwörungen aus. Es mag ein paar kranke Menschen geben, die "böse" Motive haben, das meiste ist aber sicher "gut gemeint", kombiniert mit einer großen Portion Realitätsverlust und sicher auch Geldgier, Geltungssucht - alles an Menschlichkeit was blind macht. ;-) Und letztlich hat sich der römische Adel ja auch selbst ausgelöscht, sie haben aus schicken teuren Bleigefäßen getrunken....
Aber wie auch immer es ist - es gibt nur Vorwärts, kein Zurück! Mein Bild von der Zukunft sieht auch so aus, dass wir mindestens einen Teil des Tages wieder alle die Hände in der Erde haben. Stellt sich die nächste Frage nach genug Fläche für alle, Eigentumsverhältnissen etc.pp. Da sind wir dann wieder bei den Problemen, die es im vorletzten Jahrhundert in Europa gab, was die große Auswanderungswelle gen Westen zur Folge hatte! Hoffen wir auf die große neue Aufklärung, die wir gerade miteinander durchführen...und dass wir einen Schritt weiter kommen. Dass wir intelligente(re) Lösungen finden und die miteinander umsetzen.
Jedenfalls sehe ich, dass wir uns in mehrfacher Hinsicht so weit von der Natur entfernt haben, dass wir uns damit nur noch schaden. Ob es nun die industrielle Landwirtschaft ist oder das Rumkloppen auf dem Mikrobiom in und um uns....wir müssen uns wieder als Teil von all dem verstehen. Und Gesundheit hat eben mit Balance zu tun, ob es nun die Natur ist oder das Zusammenspiel der Milliarden Bestandteile unseres Körpers. Nicht 0 oder 1 oder Bauteile einer Mechanik, die man austauscht, wenn sie kaputt sind. ;-)