13.02.2017
Hallo Ingo,
dein Körper soll lernen Fett zu verbrennen, das funktioniert nicht, wenn man ihn mit KH weiter füttert. Kurzum habe ich meinen Körper die KH in der Umstellungsphase verweigert. Später, wenn die Umstellung gelungen ist, kann man dem Körper KH wieder zuführen, zumindest fein dosiert.
Ich habe zum Start immer gut gegessen, ggf. noch einen Eiweißshake mit Leinöl zu mir genommen. Es mag komisch klingen, aber in der Übergangsphase habe ich, wenn gar nichts mehr ging nicht beim Bäcker halt gemacht, sondern an einer Bratwurstbude (Brot weglassen). Am Anfang ist es wirklich mühsam, weil der Köper die KH einfach gewohnt ist und bis das alles passt, dauert das schon einen Monat. Danach allerdings war es bei mir echt erschreckend, auch für meine Radkollegen, wieviel Druck gerade auch in den Bergen ich auf's Pedal bringen konnte.
Beispiel:
Sollte ich solche Gewalttouren machen und wir machen Rast, dann esse ich schon mal Fisch, Salat und auch Bratkartoffeln. Was passiert danach unterwegs? Ich spüre ganz genau, wann die KH verbrannt sind, dann habe ich mittlerweile nur noch einen ganz kurzen Knick, ich spüre förmlich, wie der Körper umschalten muss (auf Fettverbrennung, er kann es ja jetzt) und dann starte ich wieder durch.
Ich habe dadurch 15 Kilo und 18 cm Bauchumfang verloren, muss aber dazu sagen, dass das auch sehr teuer ist, denn ausser Socken passte mir nichts mehr.
Vor solchen Touren und Rennen mache ich auch keine Pasta-Abende mit, ich esse ein Steak mit Gemüse und Salat, KH gibt es wirklich nur fein dosiert, so wie unser Strunz das immer erzählt.......zum Endspurt, es sei denn, ich klecker wieder :-)
Kurzum:
- Wir haben eine feste Bergtour mit 4 Anstiegen.
- 2015 mussten meine Kollegen im Schnitt 12 Minuten pro Anstieg auf mich warten.
- 2016 habe ich 3 Minuten pro Anstieg warten dürfen, obwohl sie laut Garmin ihre Leistung zum Vorjahr deutlich verbessert haben.
Es funktioniert und dafür bin ich dankbar, Geduld braucht es.
Viele Grüße
Markus