Thorsten,
„Meereis wirkt sich übrigens nicht auf den Meeresspiegel aus “
Dafür gebe ich Dir schon einmal die Erklärung:
Eis hat eine kleinere Dichte als Wasser, weil sich Wasser beim Übergang zu Eis ausdehnt. Kann jeder beobachten, wenn er einmal eine Flasche Bier ins Gefrierfach legt und vergisst …
Beim Auftauen eines Eisberges im Wasser dehnt sich das Eis wieder aus und es entsteht die gleiche Menge Wasser wie vorher. Alle Stoffe außer Wasser verringern ihr Volumen bei Abkühlung. Das Volumen von Wasser nimmt ab bis 4°Celsius und dehnt sich dann wieder aus. Deshalb ist unter einer geschlossenen Eisschicht am Boden eine Temperatur von 4°Celsius. Zumindest in einem Fluss oder im Meer, nicht aber bei einer Wasserpfütze, die durchfriert. Wenn Wasser nicht dieses anormale Verhalten hätte, würden die Fische im Winter einfrieren. Es ist faszinierend, dass die Natur für das Wasser diese Anomalie geschaffen hat.
