05.06.2020
Bei mir war es so, und ich vermute, so wird es auch bei anderen Älteren sein, die mit weniger Schlaf auskommen, dass ein Melantonninmangel vorlag-gemessen.
Ich schlief nur noch knapp 6 Std., fühlte mich aber trotzdem fit und ausgeschlafen. Tendenziell wurde die Schlafdauer aber immer kürzer, so Richtung 5 Std.
Nachdem ich 3mg Melantonin als Retard nahm, verlängerte sich meine Schlafdauer innerhalb von 3 Wochen auf 7 bis 8 Std.
Auffällig ist vor allem, wurde ich vorher gegen 4 mal wach, fühlte ich mich schon ausgeschlafen, schlief aber nach ca. einer Stunde wieder ein.
Werde ich jetzt mal gegen 4 wach, was erstmal viel seltener passiert, so fühle ich mich müde und schlafe in der Regel schnell wieder ein.
So gesehen hat das altersbedingte, geringere Schlafbedürfnis - zumindest bei mir- lediglich die Ursache im zurückgehenden Melantonin.
Hinzu kommt, Melantoin ist.auch ein Antioxidanz, eines der körpereigenen!
Ich vermute auch, dass im Alter das eigentliche Schlafbedürfnis gleichbleibt, der Körper aber die sich verändernde hormonelle Situation irgendwie kompensieren muss.