Forum: Gesundheit - Aktives Vitamin D / Calcitriol-Wert viel zu hoch. Was ist die Ursache? Therapie?
Frage: Aus welche Quelle stammt die Kopie?
Calcitriol kann tatsächlich schwanken das ist richtig. Ob das eine individuelle Schwankung ist oder andere Ursachen zugrunde liegen wirst du nur durch eine erneute Messung in Erfahrung bringen. Wann es tatsächlich relevant ist habe ich dir jetzt einmal hier hereinkopiert:
Wann ist eine ungünstige Vitamin-D-Ratio wirklich relevant?
Erst wenn folgendes Muster vorliegt: Calcidiol (25-OH-D) niedrig oder unterer Normbereich
Calcitriol hoch oder hoch-normal
PTH (Parathormon) nicht supprimiert
evtl. Osteokalzin erhöht
evtl. Calcium eher niedrig-normal
Das spricht für: „Der Körper zieht maximal Calcium – auf Kosten der Knochen.“
Also dann Einnahme Vitamin D pausieren, bis Calcitriol-Wert wieder ok ist.
Magnesium, Kalzium, Bor, Vitamin K2 & A und Parathormon messen und ggf. auffüllen.
Falls diese Werte alle ok sind, können Entzündungen, Borrelien, EBV der Grund sein.
Und was ist mit den möglichen Schwankungen des Calcitriol-Wertes? Müsste nicht eigentlich mehrmals gemessen werden?
...korrekt. Die Schulmedizin scheint D lediglich im Zusammenhang mit dem Calciumstoffwechsel zu sehen. Ansichten, die darüber bei Schulmedizinern hinausgehen, ist wohl schon den "Rebellen" zuzuordnen.
Hej,
die orthomolekulare Medizin empfieht höhere Vitam D Werte, weil sie Vitamin D nicht nur zur Mangelvermeidung, sondern zu optimalen Funktion des Körpers einsetzen mochte.
Sehr Interessant der Unterschied zwischen Mindestbedarf und Optimalwert:
Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind Mindestwerte und keine "Optimalwerte". Sie dienen der schwere Mangelvermeidung.
Die Orthomolekulare Medizin hat andere Ansätze und zwar das Immunsystem stärken, Krankheiten vorbeugen, optimala Versorgung der Knochen, Muskel,Nerven Regulierung von Enzündungsprozessen.
Dafür reichen niedrige Dosierungen (DGE) oft nicht aus
...Ich erntete von Schulmediziner...man beachten die Mehrzahl...Schon öfter Kopfschütteln auf die Frage zu K2. Das wurde vermutlich als Esotherik angesehen:))
SK hat das mal wieder treffend zusammengestellt.
Die meisten...Schulmediziner beachten noch nicht einmal dieses! Da wird einfach 20000ie als Pille verordnet, zeitlich begrenzt und dann hört man wieder auf. Wenn man Glück hat, wird nochmal nachgemessen, passiert aber eher selten. Was noch seltener passiert ist das Messen von Calcidiol und Calcitriol...mit anderen Worten, die stochern im Trüben.
Auf Dauer wird auch lediglich zu 1000iE geraten, wenn sie ganz rebellisch sind, sogar zu 2000! Und weißt du, was der Witz daran ist, dann muss man sich wirklich nicht um das Kalzium kümmern, um Magnesium, oder K2! Die Dosis ist einfach zu niedrig...und was sagt der Schulmediziner auf Fragen zu höheren Dosierungen oder höheren Spiegeln, als 30 ng? Das könnte eine Hypocalzemie bewirken...ach was...
Aber anstatt im Vorfelde die Calciumwerte im Vollblut zu ermitteln, später nachzuweisen und die Dosierung individuell anzupassen, bleibt man lieber im Keller der Dosierungen.
Tipp:
einfach mal in den NEWS im Suchfeld "Vitamin d " eingeben und dann lesen. Dort ist Vitamin d sehr gut erklärt mit Hinblick auf Wirkung , Zusammenspiel mit Mineralien, usw.. mit Quellenangabe!
Hallo SimOne,
wer sagt denn etwas anderes?
Ich kenne auch nur das, was Thomas sagt, nachlesen z.B. bei Orfanos-Böckel.
Z.B. hier:
https://www.praxis-dr-orfanos.de/vitamin-d/
Und dieses aktive 1,25-OH-Vitamin-D hat eine ganz andere Wirkung als das gute 25-OH-Vitamin-D, denn es holt sich das Calcium nicht aus dem Darm, sondern aus dem KNOCHEN! Und es hat eine eher pro-entzündliche Wirkung. Auch das 1,25-OH-Vitamin-D kann sich an den Vitamin-D-Rezeptor binden, hat dann aber auf Dauer und in hoher Konzentration eine schädliche Wirkung auf die Zelle, indem es die intrazelluläre Konzentration von Calcium in der Zelle erhöht und das ist nicht gut.
Es kommt also auf eine gute Balance dieser zwei D-Vitamine an und manche Menschen produzieren aus wenig 25D viel 1,25D und manche machen dies nicht. Dieser Umwandlungs- oder Aktivierungsprozess läuft in jedem von uns ganz unterschiedlich ab. Viele Faktoren beeinflussen diesen Umwandlungsprozess. Bor-Mangel zum Beispiel fördert die zu starke Umwandlung in ungünstiges 1,25D. Der Hauptgrund für eine starke Umwandlung in „zu viel“ 1,25D, gerade auch unter hoher D-Therapie ist ein hoher Calciumbedarf mit nicht genug Calcium in der Nahrung und im Darm. Oft muss deswegen bei einer Vitamin-D-Therapie auch begleitend Calcium und Magnesium substituiert werden, damit das gute 25D auch etwas im Darm angeboten bekommt, was es resorbieren kann, sonst wird es bei Calciumbedarf eben noch schneller in 1,25D umgewandelt.
Viele Grüße
SK
Hallo Thomas,
woher weißt du das? Hast du da eine Quelle? Es sagt einem wirklich jeder etwas anderes. Das ist so mühselig, wenn man selber nicht so die Ahnung hat...
Und wenn das mit dem Kalzium so wichtig ist, warum kennen die meisten dann nur, dass man K2 und bestenfalls Magnesium zuführen bzw. beachten muss?
Danke und Grüße