Forum:Gesundheit - Besser schlafen mit Magnesium! – Falsche Schlussfolgerungen

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Simone

446 Kommentare Angemeldet am: 21.11.2018

... ein Linkversucherl... da es mulitfaktorielle Ursachen zu Schlafschwierikeiten gibt... eben auch geliebte Gewohnheiten einem die guten u.a. Mineralstoffe quasi wegfressen... ... 
https://open.substack.com/pub/victorfitfleet/p/what-wine-is-actually-doing-to-your?utm_source=share&utm_medium=android&r=1v4juj 

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Albrecht 3278 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Liebe Foristen, 

zu den berühmten Läusen und Flöhen könnte auch dies gehören:

1:00–2:00 AM — Your liver completes ethanol metabolism. GABA enhancement disappears. Glutamate rebounds. Your nervous system begins shifting from parasympathetic to sympathetic.

2:30 AM — Blood sugar drops. The liver spent four hours processing ethanol instead of releasing glycogen. Glucose falls below baseline.

https://open.substack.com/pub/victorfitfleet/p/what-wine-is-actually-doing-to-your?utm_source=share&utm_medium=android&r=1v4juj  

 

LG, Albrecht   ( 20.04.2026 )

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Simone

446 Kommentare Angemeldet am: 21.11.2018

Hallo in die Runde.

Ob jemand Roberts News und Bücher lesen möchte, bleibt jedem frei. Ebenfalls sie zu kritisieren. 
Doch bei Schlafschwierigkeiten Magnesium quasi zu verteufeln ist übertrieben. Es hilft sehr oft. Da es bei Schlafproblemen multifaktorielle Ursachen geben kann, können weitere biochemische Zutaten nötig sein. Zudem geht es hier nicht um Schlaflosigkeit, wie manche hier schreiben, sondern um Schlafschwierigkeiten (ein-, durchschlafen, zu früh aufwachen, Auswirkungen auf den Alltag). Eintauchen in die biochemische Welt, was Mg alles "anstößt", beteiligt ist... ... 

Wie bekannt ist, kommt es meist auf die Dosis an... wenn Spiegel sehr gering sind dauert es zudem eine Weile bis man Verbesserungen sehen, spüren kann... ... und wie oben erwähnt, können weitere Bausteine nötig sein, um seine Schlafschwierigkeiten zu beseitigen. 

Wer zuerst das ICD-10 samt Therapien empfiehlt, sollte sich mit der Geschichte hierzu befassen. Und kennt wohl auch nicht die leidige Praxis. Schlafprobleme sind keine psychische Störung. 

Es kann sehr wohl festgehalten werden, dass Magnesium, in der richtigen Form und Dosis, ein äußerst hilfreicher Baustein bei Schlafschwierigkeiten ist. Die Ursachen zu kennen kann natürlich noch mal mehr helfen :-) 

Wenn Adam schreibt, zitiert > Zu sagen: »Nimm Magnesium und Du schläfst besser« ist – gerade auch nach dieser Studie – grob versimpelt, schlicht falsch und sogar gefährlich.

Natürlich gilt auch: Es kann nicht schaden, zusätzlich Magnesium einzunehmen und, wie gesagt, zu hoffen, dass man zu der kleinen Subgruppe gehört, bei der Verbesserungen auftreten.> frage ich mich, was denn nun? Gefährlich oder es kann nicht schaden?! 

Bei Studien bleibt es halt meist oberflächlich bzw. auf eine Sache "konzentriert". Wissen über die Teilnehmer fehlt meist bzw. geht nicht in die Tiefe. Jeder sollte sich am besten kennen (lernen) und somit wissen, spüren, wie bei ihm die Zusammenhänge sind. Ja, das kann mühsam sein, doch lohnenswert. Und Magnesium einen Versuch wert. Richtig angewandt. Denkend an die Kofaktoren und weiteren Ursachen. Wie erinnert uns Hr. Dr. Strunz: Läuse und Flöhe... ... 

Sonnige Frühlingsgrüße an alle
Simone 

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Agathe 41 Kommentare Angemeldet am: 05.06.2020

Guten Morgen, jedes Erlebnis ist anders und jeder nimmt es auch unterschiedlich wahr.  Unschön ist für Personen die ein Nahtoderlebnis hatten wenn sie dafür verhöhnt und verspottet werden. Das ist heute jedoch üblich. Leider. Es ist jedoch hilfreich wenn es Literatur dazu gibt, auch wenn diese nicht mit den eigenen Erlebnissen oder Überzeugungen im Einklang stehen. Ich habe die Bücher gelesen und sie haben mir auch ein bisschen geholfen. Wer sie nicht mag, kann es ja lassen  

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Radka B. 12 Kommentare Angemeldet am: 14.04.2020

Wenn du dich mit spirituellen Themen nicht auskennst, wirst du alles glauben, was er schreibt 

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Lena 286 Kommentare Angemeldet am: 24.05.2021

@Radka

Anscheinend bist du eine Nahtodspezialistin und entdeckst grausame Fehler in Roberts Büchern.Das macht mich nun doch neugierig und ich werde sie mir kaufen und versuchen, grausame Fehler zu finden.

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Lena 286 Kommentare Angemeldet am: 24.05.2021

Wie Oliver schreibt, zuerst mal KVT-I anwenden! Das heißt konket, zuerst mal Psychiater-Hokuspokus ausprobieren, um Schlaflosigkeit zu bekämpfen, dann, wenn es nämlich keine Verbesserung gebracht hat, könne man ja mal Magnesium ausprobieren. Ich bevorzuge Magnesium!

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Lena 286 Kommentare Angemeldet am: 24.05.2021

Ernst gemeinte Frage: Um welche Therapie(n) handelt es sich, bei denen man Magnesium unterstützend einsetzen könnte?

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Radka B. 12 Kommentare Angemeldet am: 14.04.2020

"Eigentlich lese ich Roberts News nicht mehr, weil mir immer so viel auffällt, dass ich seitenweise dagegen schreiben könnte."

Das gilt für mich auch. 

Wahrscheinlich nimmt er sich wenig Zeit dafür, weil er ein drittes Buch über Nahtoderfahrungen (ab)schreibt, vermute ich.

Roberts Problem scheint zu sein, dass er ein Buch oder eine News schon schreibt, wenn er - seiner Meinung nach - genug dafür im Internet/ in der Literatur gefunden hat. In seinen beiden Büchern über Nahtoderfahrungen ist soviel falsch, weil er sich nur mit diesem - spirituellen -  Thema beschäftigt, aber insgesamt über Spiritualität fast nichts weiß, daher auch die grausamen Fehler in diesen Büchern.

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Oliver Adam 49 Kommentare Angemeldet am: 17.12.2020

Hallo Patricia,

Du hast recht mit dem, was Du schreibst. Was die Autoren implizit zeigen, ist, dass eine nichtorganische Insomnie (also Schlaflosigkeit) in einem hohen Maße psychisch bedingt und von vielen Faktoren abhängig ist. Nicht umsonst gilt sie ja als psychische Störung und ist etwa in der ICD 10 unter dem Code F51.0 zu finden (https://gesund.bund.de/icd-code-suche/f51-0). Zu sagen: »Nimm Magnesium und Du schläfst besser« ist – gerade auch nach dieser Studie – grob versimpelt, schlicht falsch und sogar gefährlich.

Natürlich gilt auch: Es kann nicht schaden, zusätzlich Magnesium einzunehmen und, wie gesagt, zu hoffen, dass man zu der kleinen Subgruppe gehört, bei der Verbesserungen auftreten. Daher wäre eine seriöse und realistische Empfehlung:

»Die Studie hat gezeigt, dass Magnesium kleine oder moderate Verbesserungen bei einigen Personen erzielen kann. Ein Vorteil ist, dass keine Nebenwirkungen auftreten. Insofern lässt sich Magnesium probeweise unterstützend bei einer Therapie einsetzen, ersetzt diese aber nicht.«

Die Aussage »Nimm Magnesium und Du schläfst besser« wird dann gefährlich, wenn Personen mit ernsten Schlafproblemen Magnesium als »magisches Präparat« ansehen. Wenn dies dann doch nicht wirkt (was hochwahrscheinlich ist), steigt bei einigen Personen der psychische Druck, und Verzweiflung setzt ein. Was das für die Fähigkeit zu schlafen bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen ... 

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