24.08.2015
Uiii, Rolf, meine Oma hätte Dir jetzt geantwortet: "Bub, versündige Dich nicht!" Eine Krankheit wie Krebs (an der man in der Regel leider immer noch recht schnell stirbt, während man mit Arthrose überleben kann - wenn auch sicher nicht angenehm, keine Frage) wünscht man sich einfach nicht! Und MS genausowenig! Aber ähnliche Sätze habe ich leider schon oft gehört. So ala: "den anderen geht´s gut, denn die haben Krankheiten, die man heilen kann, nur meine ist halt leider unheilbar". Wer sagt denn, dass Arthrose unheilbar wäre? Und dass es unausweichlich an den Genen liegen würde? Das Internet ist voll von gegenteiligen Berichten, wie ich mich zu erinnern glaube.
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber es scheint allgemein bekannt zu sein, dass Arthrose von Übersäuerung kommt. Wenn dann noch eine genetische Veranlagung in diese Richtung dazu kommt (ist natürlich blöd), ist es natürlich doppelt wichtig, jede Übersäuerung zu meiden. Und welches Lebensmittel trägt ganz besonders zur Übersäuerung bei? Kartoffeln (neben Getreide, Reis etc.)! Also gekochte Kratoffeln. Roh würden sie basisch wirken, aber a) wem schmeckt das schon und b) sagt man ja, dass das nicht so gesund sei.
Lieber Rolf, ich will da jetzt nicht durch alle möglichen Beiträge durchsurfen, aber ich glaube, DU warst der, der immer die Kartoffel in Schutz genommen hat und nicht verstand, warum man diese verteufeln würde (so wie es der Doc. macht). Sollte ich mich irren und das warst gar nicht Du, dann verzeih mir bitte und betrachte diesen meinen Hinweis als gegenstandslos! Dennoch könntest Du ja mal schauen, ob Du etwas gegen Übersäuerung tun solltest (die klassischen Schulmediziner werden Dir da natürlich in der Regel nicht helfen können).
Falls ich aber mit meinem Verdacht bezüglich Deiner Kartoffelliebe Recht haben sollte und Deine Eltern vielleicht diese Liebe mit Dir teilten - bzw. diese an Dich weitergaben - dann hat es vielleicht gar nicht so viel mit vererbten Genen sondern viel mehr mit tradierten Verhaltensweisen zu tun. Wahrscheinlich eine Kombination aus beidem. Hm?
Ich hatte nie Arthrose und kenne auch niemanden persönlich, der darunter leidet (außer meine Oma - diesmal aber andere :-) -, die hat sich quasi ausschließlich von Kartoffeln ernährt, jedoch extrem viel geschuftet und es trat bei ihr erst im hohen Alter auf, sodass man es halt aufs Alter schob). Ich bin mir ziemlich sicher, mal im Zusammenhang mit Arthrose von der "Kartoffelkrankheit" gelesen zu haben (finde aber leider die Quelle nicht mehr). Das hab ich mir deshalb gemerkt, weil ich, als ich das vor Jahren las, gleich an meine Oma denken musste.
Lieber Rolf, normalerweise würde ich jemandem, der sich eine Krankheit wünscht, gar nicht antworten. Aber aus Deinen Zeilen ließ sich heute eine gewisse Verzweiflung herauslesen. Und weil ich grad Zeit hatte,... vielleicht konnte ich ja ein bisschen helfen ;-).
Liebe Grüße,
Günther
P.S.: soweit ich weiß, deutet doch die Endung "itis" auf etwas Entzündliches, eher Kurzfristiges hin, während die Endung "ose" auf etwas Chronisches (bzw. chronisch Gewordenes) hindeutet. Daraus schließe ich mal ganz laienhaft, dass das, was bei einer "Itis" hilft, auch bei der "Ose" nicht so verkehrt sein kann, wenngleich man bei letzterer sicher schwerere Geschütze auffahren muss - weil es eben schon chronisch geworden ist. Und vor allem schließe ich daraus, dass auch eine "Ose" längerfristig heilbar ist. Ich drück jedenfalls die Däumchen!