12.03.2019
Lieber Robert,
klar spucken wir uns nicht in die Suppe
. Ich wollte dich nur ein bisschen pieken.
Hierzu
"Bitte schön...ich muss die Studien selbst aber auch noch lesen."
folgendes: Ich hab die Studie auch nicht gelesen, aber jetzt gerade das Abstract und mit Deepl übersetzt:
Abstrakt
Der Verzehr von zuckergesüßten Getränken kann eine der ernährungsbedingten Ursachen für Stoffwechselstörungen wie Fettleibigkeit sein. Daher kann der Ersatz von Zucker durch kalorienarme Süßstoffe eine wirksame Gewichtsmanagementstrategie sein. Wir testeten die Wirkung von Vorladungen mit Stevia, Aspartam oder Saccharose auf die Nahrungsaufnahme, Sättigung und den postprandialen Glukose- und Insulinspiegel.
DESIGN:
19 gesunde magere (BMI=20,0-24,9) und 12 fettleibige (BMI=30,0-39,9) Personen im Alter von 18-50 Jahren absolvierten drei separate Lebensmitteltesttage, an denen sie vor dem Mittag- und Abendessen Vorladungen mit Stevia (290kcal), Aspartam (290kcal) oder Saccharose (493kcal) erhielten. Die Vorlastordnung wurde ausgeglichen und die Nahrungsaufnahme (kcal) wurde direkt berechnet. Hunger und Sättigung wurden vor und nach den Mahlzeiten und jede Stunde am Nachmittag gemeldet. Die Teilnehmer stellten Blutproben unmittelbar vor und 20 Minuten nach der Vorladung des Mittagessens zur Verfügung. Trotz des kalorischen Unterschieds in den Vorladungen (290kcal vs. 493kcal) kompensierten die Teilnehmer nicht, indem sie mehr zu ihren Mittag- und Abendessen aßen, wenn sie Stevia und Aspartam vs. Saccharose in den Vorladungen konsumierten (mittlere Unterschiede in der Nahrungsaufnahme über den ganzen Tag zwischen Saccharose und Stevia=301kcal, p<.01; Aspartam=330kcal, p<.01). Der selbstberichtete Hunger und die Sättigung unterschieden sich nicht nach Zustand. Stevia-Vorladungen reduzierten signifikant den postprandialen Glukosespiegel im Vergleich zu Saccharosevorladungen (p<.01) und den postprandialen Insulinspiegel im Vergleich zu Aspartam- und Saccharosevorladungen (p<.05). Beim Verzehr von Stevia- und Aspartam-Vorladungen kompensierten die Teilnehmer nicht, indem sie entweder bei ihrem Mittag- oder Abendessen mehr aßen, und berichteten über ein ähnliches Maß an Sättigung im Vergleich zu dem, was sie bei der Verzehr der kalorienreicheren Saccharosevorladung verzehrten.
Ich weiss zwar nicht was Vorladungen sind, das wird leider im Abstract nicht erklärt. aber sicher haben die nicht 290-493kcal in Form von Süßstoffen gefressen. Denn bei Stevia werden 100g mit 0kcal angegeben, was vermutlich heißt 0,...!
Das Mengen-Äquivalent von 290kcal kannst Du jetzt abschätzen.
das ist eine 100%ige Schrottstudie!! Sorry, wenn ich so direkt bin.
...und ne Studie zu zitieren, die man nicht gelesen hat ist.......
nothing for ungood

LG
Martin