Guten Morgen,
mal abgesehen von der Diskussion um Pro und Contra einer Grippeschutzimpfung, möchte ich Folgendes zu bedenken geben ...
Die eigentliche OP, in der die Gallenblase entfernt wurde, liegt wahrscheinlich schon länger zurück. Ein Stent wird in der Regel erst Wochen bis Monate nach dem Einsetzen endoskopisch - oral, ähnlich einer Magenspiegelung - in Kurznarkose entfernt.
Nach drei Tagen sind `eigentlich´ keine Beeinträchtigungen mehr zu erwarten.
Die Grippeimpfung erfolgte auf eigenen Wunsch. Und ich nehme mal an, auch im gegenseitigen Einvernehmen nach Risikoabschätzung.
Wer will nun wissen, was die Erkrankung oder den schlechten Zustand verursacht oder ausgelöst hat?
Eine Nebenwirkung der Impfung? Oder ein Virusinfekt, den man sich jederzeit im Krankenhaus, in der Praxis des Hausarztes, beim Einkaufen oder in der eigenen Familie einfangen kann?
Obwohl ich auch eigene Erfahrungen mit Fehlbehandlungen im Gesundheitswesen habe, bekomme ich Bauchschmerzen bei Verallgemeinerungen, wie die Schulmediziner, Weißkittel ... Ein Feindbild?
In jeder Arztpraxis, in jedem Krankenhaus kann doch nur auf Grund momentan vorliegender Eindrücke und Informationen über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Ärzte sind auch nur Menschen, die unter Umständen Fehler machen, das Leben ist nicht ohne Risiko und nachher ist man immer schlauer.
Lieber Timo, es tut mir leid, dass Dein Vater so krank gewesen ist und ich wünsche ihm gute Besserung. Wie war denn der weitere Verlauf?
Ich würde auf jeden Fall, zuerst das Gespräch mit dem Hausarzt suchen ...
LG Tine