04.12.2022
Hi Carlos, zu deiner Frage, ob Chris recht hat, ja...aber
Meiner Meinung nach ging es zu Beginn der Pandemie um eine möglichst schnelle und im Verhältnis zur direkten Konfrontation mit dem Virus, gefahrlos, schnelle Frundimmunisierung der Bevölkerung. Als die Diskussion um eine Impfpflicht einsetzte, war der Zug bereits abgefahren und das Virus mutierte schnell zur harmlosen Omikronvariante, was vorher aber niemand einschätzen konnte.
Da muss ich den Impfgegner leider vorwerfen, dass sie durch Desinformationen ganze Arbeit leisteten. Da wurden die abstrusesten Horrormärchen entworfen.
Das Problem war, die Politik hatte nur ein Mittel gegen das Virus, die Impfung. Im nachhinein waren auch die ganzen Lockdowns in der Mehrzahl überflüssig, allein schon deswegen, weil sie zu spät in Angriff genommen wurden.
Zum "brutalen" Ausschluss von Ungeimpften: die wurden doch nicht ausgeschlossen, es wurde nur verlangt, dass sie per Test ihre Gesundheit belegen. Dass die Geimpften, wider besseren Wissens, sich nicht testen mussten, war politisch motiviert um die Impfwilligkeit zu erhöhen.
Aber, wie schon gesagt, im Nachhinein ist man immer schlauer. Man könnte auch argumentiert, hätte sich jedermann schnellstmöglichst impfen lassen, wären wir schneller in der Endemie.