Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona
"Es ging u. a. um die kritische Masse von 3 Millionen Ungeimpften ü 60 hinsichtlich Omikron als Immun-Escape-Variante. Bei kompletter Boosterung der bereits Geimpften könnte er sich vorstellen, die Welle durchlaufen zu lassen. Es ging u. a. um die kritische Masse von 3 Millionen Ungeimpften ü 60 hinsichtlich Omikron als Immun-Escape-Variante. Bei kompletter Boosterung der bereits Geimpften könnte er sich vorstellen, die Welle durchlaufen zu lassen."
OK welches andere Ergebnis als genant ergibt sich jetzt ?
Was hat die Zahl der Ungeimpften damit zu tun, wenn Drosten die Welle evtl. durchlaufen lassen würde im Falle der Boosterung der Geimpften (wobei die Wirkung ja zumindest fragwürdig ist (immerhin nicht gleich null laut Stikochef ) ?
Und es bleibt dabei, dass Drosten unter Umständen die Welle durchlaufen lassen würde, obwohl er das bisher ausdrücklich immer explizit ausgeschlossen hat.
Man muss sich den ganzen Quatsch eben nicht anören. Drosten hat seine Meinung geändert !
Drosden wird i. d. R. stets nur in Ausschnitten zitiert die aus dem Zusammenhang gerissen werden. Um zu verstehen was er gesagt hat, bleibt nur übrig den ganzen letzten aktuellen Podcast anzuhören.
Es ging u. a. um die kritische Masse von 3 Millionen Ungeimpften ü 60 hinsichtlich Omikron als Immun-Escape-Variante. Bei kompletter Boosterung der bereits Geimpften könnte er sich vorstellen, die Welle durchlaufen zu lassen. Allerdings ist das eine vorsichtige Einschätzung, diese Entscheidung würde er abhängig machen von dem Ergebnis der Simulationen der Modellierer.
Angela, du schreibst:
"Zweitens sagt Dr. Strunz nie " viel hilft viel" sondern messen."
Richtig, das sagt der Doc. Aber er zitiert auch gern Studien und kommentiert deren Ergebnisse zur Gabe von NEM mit den Worten, "was muss das erst die Menge xy bewirken (...)"
Topviruloge Christian Drosten ist mir schon häufiger durch mißverständliche ÄUßerungen aufgefallen.
Heute lese ich in der Welt, dass der sonst so vorsichtige Topviruloge Drosten seine Meinung komplett geändert hat ..
Bei dem Top-Corona-Virologen ist ein Meinungsumschwung erkennbar: Christian Drosten spricht nun sogar davon, dass das Land bei der Omikron-Variante mehr Infektionen zulassen müsse und die Quarantäne für Kontaktpersonen abschaffen solle.
Gestern in der Frankfurter Rundschau lese ich.... Der Virologe warnte eindringlich davor, angesichts vergleichsweise milder Verläufe zu dem Schluss zu kommen, es sei besser, eine Infektion durchzumachen als sich impfen zu lassen. Auch junge, vollkommen fitte Menschen riskierten schwere Verläufe und beispielsweise Lungenschäden.
Tja also doch laufenlassen ? Ob der Christian hier mitliest ?
Hallo Tovi, du willst jetzt nicht ernsthaft Nahrungsergänzungsmittel mit dieser Impfung vergleichen? Zweitens sagt Dr. Strunz nie " viel hilft viel" sondern messen.
LG Angela
Juliane schreibt zu Impfungen:
"Immer nach dem Motto viel hilft viel."
Da handelt die Schulmedizin ja frei nach Dr.Strunz, analog zu NEMs:-))
Hallo Nina
für die Grippeschutzimpfung (darauf bezog sich Glaeskes Aussage) gilt
"Das Immunsystem wird mit zumehmendem Alter und auftretenden Begleiterkrankungen schwächer und reagiert immer schlechter auf die Impfung. Diese bietet also keinen zuverlässigen Schutz."
Glaeske hat über viele Jahre auch die Stiftung Warentest beraten. Und so kann man seine Aussagen auch noch aktuell im Artikel "Für wen der Gang zum Arzt sinnvoll ist" Tabelle"Für Ihre Impfentscheidung" finden.
Ob das auch mal irgend Jemand zu den Corona-Impfungen untersucht hat? Also einfach mal geschaut, wie sieht es denn aus mit den Antikörpern bei Menschen über 60, über 70, über 80 ? Wie sieht es aus mit der Z-Zell-Immunität.
Da verabreicht man lieber die dritte, die vierte Impfung mit dem alten Kram. Immer nach dem Motto viel hilft viel.
I
Sehe ich anders. (gesund und fit = weniger krank = weniger Ansteckung)
Sagt mal, wie genau bestimmt man eigentlich so fix die einzelnen Varianten? Und so schnell? Wisst ihr das?
Da könnte die Ärztin aus dem Gesundheitsamt schon Recht haben, Carlos.
Ich erinnere mal an Prof. Gerd Glaeske (Leiter der Abteilung Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung an der Universität Bremen), der auf die Frage nach seiner Grippeschutzimpfung mal geantwortet hat: " ich halte das nicht für sinnvoll-ich bin 68 und lasse mich nicht impfen"
Auch Glaeske war der Meinung, dass die Jungen die Alten schützen können, wenn sie gegen Grippe geimpft sind.
Also die Aussage war seinerzeit zur Grippeschutz-Impfung.
Abseits der ganzen Studien, Statistiken, etc. ergibt sich für mich aus persönlichen Erfahrungen und den vielen Gesprächen folgendes vorläufiges FAZIT :
Corona verläuft überwiegend harmlos. Die meisten Menschen haben keine wesentlichen Probleme. Aber in Einzelfällen gibt es durchaus schwere Verläufe. D.h. gewisse Massnahmen sind wohl erforderlich und ein Laufenlassen funktioniert dann doch nicht.
Die Impfung scheint nicht oder nur eingeschränkt zu funktionieren oder zu wirken. Es gibt zu der Aussage etliche Beispiele, die natürlich nicht repräsentativ sind, aber mir eine gewisse Einschätzung ermöglichen. Aktuell hat sich eine mir bekannte Familie komplett mit Corona (Delta) infiziert. Alle ungeimpft bis auf den Sohn Mitte 20 (sportlich, geboostert vor zwei Monaten). Der Sohn wiederum hatte die größten Schwierigkeiten. Ein mir bekannter, geboosterter Rentner ist nach der Boosterung an Corona gestorben. Ein weitläufig Bekannter, der Mitte 40 ist, liegt mittlerweile auf der ITS (auch geboostert). Erstaunlich finde ich folgende Aussage einer Ärztin (Bekannte) beim Gesundheitsamt. Sinngemäß hat sie gesagt, dass die Impfung bei der vulnerablen Gruppe nicht richtig wirken würde (kein Aufbau Antikörper, etc). Deshalb müssten alle anderen geimpft werden um die Ansteckung der Risikogruppe zu verhindern.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen wenn ich Unrecht mit meiner aus persönlichen Erfahrungen gewonnenen Einschätzung hätte, aber in meinem Umfeld ergibt sich ein anderes Bild. Es mag sein, dass die Impfung ganz kurzfristig wirkt, aber die Wirkung scheint sehr schnell zu verpuffen und vermutlich sind die Mutationen nicht von den Impfstoffen abgedeckt. Das die Medien und Politiker diese Diskussion abwürgen ist natürlich verständlich.