Hi Robert,
ich vergleiche unsere Evolution immer gerne mit dem Hund
. Wir essen Getreide seid etwa 10 TSD Jahren. Der Hund schloss sich dem Menschen an und kann mehr Kohlenhydrate aufspalten und verwerten als der Wolf, aber begrenzt.. ist und bleibt Fleischfresser...
Hunde haben heute alle Erkrankungen wie der Mensch auch. Von Karies, über Allergien, Rhema, Krebs, Herzinfarkt...
Bei vielen Hundedosen ist Getreide, Mails, Reis, Zucker zugesetzt... Am schlimmsten ist das Trockenfutter..
Wenn meine Dame Futter bekommt mit 30% Getreideanteil gibt's nach 2 Wochen Durchfall...
Jetzt könnte man 1 zu 1 zusammen rechnen, wenn der Hund sich nur minimal angepasst hat wiso sollte es beim Mensch anders sein? In wie weit kann sich der Körper überhaupt so stark anpassen? Ich finde es erstaunlich wie lange er es überhaupt kompensiert. Ab 40 sagt man beginnen die Erkrankungen...
Das Pferd ist kein reiner Gasfresser, kommt aus der Steppe und frisst langes trockenes Gras, Moose, Kräuter, Rinde, Flechten, Blätter. Bekommt auch etliche Erkrankungen. Koliken, Hufrehe, Rhema, Krebs, Allergien, Verdauung, Nervösitat ( Hafer), Weidebauch, Kreuzverschlag. Alles durch zuviel KH aber auch Eiweiß! Gerade junges Gras hat sehr viel von beidem und der Hafi und das Shetty bekommen nie genug davon. Kommen aus karger Landschaft und müssen immer fressen.
Trotzdem hat das Pferd sich etwas angepasst. Es könnte hervorragend den Hafer verdauen und umsetzen. Die meisten stehen aber zu viel rum. Laufen weder vor dem Pflug oder sind Leistungssportler. Aber alle bekommen Hafer....
Und der Mensch? Ackert nicht auf dem Feld, sitzt zuviel rum, ist selten Sportler und bekommt das Brötchen
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LG, Caddel