14.11.2018
Hallo @Robert K,
danke für deine ganzen Tipps und Hilfestellungen. Auf die von dir genannten Werte werde ich bei der nächsten Blutabnahme sicher bestehen. So weiß ich einmal wie es um Meine Mitochondrien-Leistung steht.
Also ich bin zu 100% davon überzeugt dass dieser eine Tag den Stein ins rollen gebracht hat aber alles was jetzt ist, ist eben das Ergebnis davon. Macht aber im Grunde auch keinen Unterschied. Denn wie du sagst, irgendetwas funktioniert nicht mehr richtig.
Ob man da von CFS bzw jetzt ja ME sprechen kann, darüber würde sich jetzt Streiten lassen. Medizinisch gesehen kann ich das nicht haben da genaue Symptome vorhanden sein müssen damit man ME diagnostizieren darf/kann.:
Internationale Konsenskriterien (ICC 2011)
Hauptsymptome sind „schwere, neu aufgetretene Fatigue“ und „schnelle körperliche und/oder kognitive Erschöpfbarkeit als Reaktion auf Anstrengung (kann auch minimal sein)“. Weiters müssen laut diesem Kriterienkatalog mindestens weitere 7 Symptome vorliegen, die in folgende Gruppen unterteilt sind:
- Neurologische Beeinträchtigungen, wie z.B. Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, Kopf- und Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Bewegungsstörungen.
- Immunologische, gastrointestinale oder urogenitale Beeinträchtigungen, wie z.B. grippeähnliche Symptome, erhöhte Infektanfälligkeit, Reizdarm, Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, Überempfindlichkeit auf Medikamente, Gerüche, Geräusche.
- Beeinträchtigungen der Energieproduktion bzw. des Energietransports, wie z.B. Probleme beim Stehen (orthostatische Dysregulation), Atemstörungen, Unverträglichkeit gegenüber Temperaturextremen.
davon habe ich viele Symptome zum Glück gar nicht. Wie zbs die grippeähnlichen Symptome. Da meine Symptome einer CFS sehr ähnlich sind habe ich auch viel darüber gelesen. Ich habe es so verstanden: CFS ist in erster Linie eine bleibende und starke Überreaktion des Immunsystems. Hauptunterschied zu meinem Problem ist wohl dass bei mir das Immunsystem nicht wirklich beteiligt ist.
Es ist aber auch egal ob man es CFS nennt oder Mitochondriopathie usw. Fakt ist, die Schulmedizin hat keine Lösung und findet nicht einmal einen richtigen Grund dafür und um die Zellfunktion, ATP Erzeugung usw zu verbessern kann man sowieso nur mit einem gesunden Lebensstiel entgegenwirken probieren.
Da würde ich mir fast wünschen ich wäre Raucher, trinke Alkohol und wäre übergewichtig. Dann hätte ich mehr Hoffnung dass sich etwas änder würde. Leider lebe ich aber eigentlich schon sehr gesund. Noch nie geraucht, seit 5 Jahren keinen Alkohol mehr, noch nie Cafe getrunken, Sehr viele Vitamine und NEM, bis vor einem Jahr sportlich sehr aktiv und einen BMI von 21 mit einem Körperfettanteil von 11%. Keine Zahnfüllungen und kein Beruf bei dem ich Chemie ausgesetzt bin. Das einzige vl Elektrosmok durch PC und Handy usw..... Da gehen dann allmählich die Möglichkeiten aus..... :-(