10.03.2024
Sorry Thomas, aber da ist do ziemlich alles falsch dran.
"Wenn regenerative Energien ausgebaut werden und gleichzeitig die fossilen Energien auf Null gebracht werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn es Probleme gibt bei der Preisentwicklung unter Verfügbarkeit."
Die Fossilen werden nicht auf Null gebracht; das ist lediglich das mittelfristigeZiel (auch schon unter Merkel). Sie produzieren nach wie vor bedarfsweise Strom. Tendenz abnehmend, in dem Maße, wie EE zunimmt oder andere, billigere Quellen genutzt werden können. Die Fossilen werden z.Z. eben nicht einfach ersatzlos abgeschaltet.
"Wir sind jetzt in einer Situation, in der für viel Geld Gaskraftwerke gebaut werden müssen, um Dunkelflauten zu überstehen"
Auch das geht an der Realität vorbei ind ist nur die halbe Wahrheit. Die vorhandene Gaskraftwerkspazität (knapp 30GW) könnte z.Z. locker den halben Strombedarf decken. Der Neubau von Gaskraftwerken zielt primär auf den erwarteten Strommehrbedarf in den nächsten Jahrzehnten und suf die Wasserstofffähigkeit. Ich persönlich würde hier eher Richtung Brennstoffzellen tendieren.
"Die aktuelle Praxis der Kohlenutzung, erhöht die CO2-Emissionen massiv."
Ein Trugschluss. Wir haben noch nie so wenig Kohle für die Stromerzeugung verteuert, wie 2023. Da wird nichts erhöht. Aber ja, mit ein paar AKWs könnte es noch weniger CO2 sein. Danke Frau Merkel und Herr Söder.
"Ein Abschalten der letzten Atomkraftwerke und da rede ich nicht nur von den letzten Dreien, hätte vermieden werden können und einen großen Schritt in Richtung CO2 Reduzierung bedeutet."
In der Tat, das ist wohl unbestreitbar. Wenn man denn den Atomausstieg einzig auf den CO2 Aspekt reduzieren will. Auch hier nochmal, danke Merkel und Söder.
"Mal wieder das typische grüne Bild, gute Ideen aber eine miserable Umsetzung."
Absolut. Wir hätten schon seit 5-10Jahren ausgebaute Netze und mehr Windkraftanlagen in Bayern haben können/müssen. Das Thema Kraft-Wärme-Kopplung hätte man noch einige Jahre/Jahrzehnte länger pushen können (Mini-BHKW als Heizung), Biogas/Biomasse hätte längst stärker ausgebaut sein können (Vorbild DK). Aber rückblickend muss man leider feststellen, dass die Unionsregierungen sich gescheut haben, den Bürgern Kosten und Kröten zuzumuten (Infrastrukturausbau, Reform des Rentensystems) und man stattdessen lieber Tafelsilber veräußert und von der Subdtynz gelebt hat. Das war weder zukunftsweisend noch nachhaltig. Die Suppe auslöffeln müssen nun Andere. Und bei all dem sind Sondereffekte wie Pandemie, Kriege, Lieferkettenprobleme und Naturkatastrophen noch nicht mal einbezogen...