17.01.2018
@Flieder: "Meinst Du nicht, Christine, dass man nach innen horchen sollte? Ist das nicht sonderbar? Da ist der Punkt, wo ich nicht mehr so weiterweiß."
Absolut! Nur der Punkt ist: Wir haben etwas über Jahrzehnte gelernt, verinnerlicht, leben damit - unsere Art zu leben, uns zu ernähren und wie wir uns dabei fühlen.
Der Geschmack z.B. wird schon im Mutterleib geprägt! Weiter geht's dann mit der Ernährung und den Gewohnheiten, die deine Eltern dir beibringen und mit denen sie dich umgeben.
Und das ist dann das was du kennst und womit den Körper gelernt hat klarzukommen! Nur jetzt die spannende Frage: Wie geht es dir tatsächlich damit?
Geht es dir gut? Stehst du mit Freude auf und bist den ganzen Tag voller Energie und Tatendrang? Lächelst du die meiste Zeit so vor dich hin?
Natürlich gibt es eine Menge Faktoren, die einem den Spaß rauben können. Aber wenn das oben alles nicht der Fall ist bei dir, dann kannst du zumindest mit Ernährung, Sport und NEMs experimentieren, bis du deinen Weg gefunden hast!
Mit dem Nervensystem und den Gewohnheiten ist es so: Es hat sich durch Prägung und Entscheidungen über die Jahre etwas eingeschliffen. Das ist wie Autobahnen in deinem Nervensystem! Da sind wirklich physisch Nervenbahnen vorhanden - und die gilt es zu verändern! Das braucht aber sehr viel hartes, tägliches Training, und dann noch Zeit! Diese Nervenbahnen müssen verändert werden, das erfordert aber, dass wir etwas immer wieder wiederholen, also trainieren, und dem Ganzen dann Zeit geben um sich anzupassen.
Warum magst du kein Gemüse? Vielleicht ein Trauma? Vielleicht fehlende Darmbakterien? Kaust du zu wenig => nicht genug Speichelfluss => zu wenig Enzyme => wird nicht richtig aufgeschlüsselt und dann nicht gut verdaut!? Es gibt so viele Möglichkeiten.... Traumata und Glaubenssätze kosten unheimlich viel Energie. Es gibt heute aber auch sehr tolle PsychologInnen und Möglichkeiten, sowas aufzulösen. ;-) Also auch eine Baustelle, an der man arbeiten kann....
Und dann eben das tägliche Tun und Experimentieren und dann darüber reden, reflektieren, spüren.... und nicht mit sich ungeduldig zu sein.... und sich ganz viel Zeit lassen, ein Jahr Minimum!
"Das Reh frisst ja auch ständig Vit. C und NEMS...liegt so rum im Wald..."
Exakt! Jedes Blatt, jeder Halm enthält Vitamin C! Das Reh frisst diese Sachen direkt vom Baum, vom Boden. Da wurde nichts zwischengelagert, erhitzt, durch Zucht verändert.... und das tut es den lieben langen Tag! Langsam rumwandern, hier ein Blatt abrupfen, da einen Halm, kaut so vor sich hin - ein konstanter Strom kleiner Mengen Vitamin C!
Der Schimpanse oder Gorilla macht's genauso. Gemütlich durch die Gegend wackeln und die ganze Zeit Blätter kauen. Wer hat die Bilder nicht vor Augen!? Natürlich gibt es dann auch mal andere Situationen. Schlafen, sich streiten, vor Gefahr weglaufen - aber im Großen und Ganzen ist das doch ein gemütliches den ganzen Tag vor sich hin fressen.
Konstanter Strom kleiner Mengen Vitamin C, im Verbund mit Faserstoffen und was so ein Blatt noch so alles enthält! Und das ist der Sinn hinter NEMs und vor allem den zwei Teelöffeln Ascorbinsäure mit ebenso viel Natron in dem Liter Wasser, den du zu den Mahlzeiten bzw. über den Tag verteilt trinkst. ;-)
Und da wir es eben nicht schon als Kinder beigebracht bekommen, müssen wir es jetzt alle mühsam lernen, mit inneren Widerständen und Unsicherheiten.