30.06.2021
Sorry, aber diese sog. "Studie" ist an Peinlichkeit ja wohl kaum zu überbieten.
Da wird also 1,5cm von der Nase entfernt der CO2 Gehalt der Luft unter der Maske gemessen. Und als "Ergebniss" wird der Messwert über einen Zeitraum von 3Minuten gemittelt. Ist das von den Studienschwachköpfen ernst gemeint? Daraus eine bedenkliche Anreicherung von CO2 in der Atemluft zusammen zu fabulieren?
Und ist das euer Ernst, uns das hier als packendes Studienergebnis unterjubeln zu wollen?
Die Studienquacksalber kommen auf einen gemittelten Wert von Irgendwas um 14.000ppm, also 1,4% CO2. Wohlgemerkt als über 3 Minuten gemittelten Wert. Gänzlich frische Einatemluft hat einen CO2 Gehalt von ca. 0,04%. Reguläre Ausatemluft hat ca. 4% CO2. Wenn man das über 3 Minuten Ein- und Ausatmen mitteln würde, wären ca 2,02% CO2 zu erwarten; bei völlig normalem Ein- und Ausatmen. Ermittelt haben die Herrn Professoren aber nur 1,4% (14.000ppm) und vergleichen das mit MAK Werten von CO2 in der Umgebungs(!)Luft.
Das ist an wissenschaftlicher Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten.
Wenn da ein Einfluss auf der Organismus nachgewiesen werden soll, sollte man auch im Körper messen und nicht davor. Sauerstoffsättigung, CO2 im Blut, Blut PH Wert, DAS könnten sinnvolle Werte für eine Beurteilung sein. So kann man den Studien-Stümpern nur nahe legen, ihren Doktor-Titel zurückzugeben. Von einer Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit kann hier ja wohl kaum die Rede sein.