22.05.2026
Ich habe heute meinen letzten Fastentag und freue mich natürlich heute Abend beim Italiener etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Seit Montag habe ich nur Wasser, Tee und Kaffee getrunken. Das übliche Pensum beim Arbeiten sowie jeden Tag 1 - 2 Stunden Sport schaffe ich ohne Probleme. Hungergefühle habe ich fast gar nicht, weil ich verinnerlicht habe, dass der Körper genug Energie zur Verfügung stellt. Alleine die Erfahrung ist schon klasse. Ich fühle mich aktuell weiter gut, arbeite , fahre dann Rad in der Sonne und gehe essen. Zwischendurch hat man mal etwas Schwindel, leichte Kopfschmerzen (Ketose) , die ich entsprechend einordnen kann.
Ernährung halte ich persönlich für überbewertet, solange man sich nicht nur von Fastfood oder Kuchen ernährt. Nems sollten sinnvolle Lücken schließen, aber Nems können nicht für jedes Problem herhalten. Viele Lücken resultieren doch eher aus grundsätzliche Problemen.
Wichtig aus meiner Sicht (meine Wahrheit/Realität ist ja nicht allgemeingültig) ist permanente Bewegung (siehe auch heutige News wie hunderte vorher vom Doc. ). Das sollte aber ohne Stress ablaufen. Ich laufe locker und kann total abschalten.
Viele Deutsche machen sich leider ungesunden Stress. Anscheinend sind Deutsche besonders empfänglich für die täglichen negativen Meldungen. Siehe auch hierzu heutige News oder das neue Buch von Dr. Strunz junior (für mich ein sehr gutes , mutiges Buch). Ich versuche keine Nachrichten und keine Talkshows mehr zu sehen. Für die Klimadiskussion war ich nie besonders empfänglich, aber 20-30 % der Jugendlichen (s. Strunzbuch) haben ernsthafte Sorgen wegen dem Thema und sind damit total belastet.
Neben Bewegung und Denken ist Fasten mittlerweile meine 3. Säule. Das wird hier nicht so thematisiert. Der Blick auf die fitten 90-100 Jährigen zeigt oft sehr dünne Personen, die viele Entbehrungen (Verzicht) hatten. Das sind nicht die Personen mit Eiweißshake in der hand und einer Schachtel Nems. Damit möchte ich nicht den Nutzen von Nems grundsätzlich abstreiten. Soziale Medien sollte man wohl auch meiden (bin ich sowieso nicht) und sinnloses Scrollen. Das menschliche Gehirn ist durch die vielen Eindrücke überfordert (s. Strunzjunior).
Nachrangig ist für mich das Thema , ob man beispielsweise die Kartoffel weglässt oder isst. Ich esse sie. Komplett egal sind mir die ganzen Wundermittel, die man unbedingt nehmen muss oder die selektive Auswertungen von Studien. Wenn man 10 Bücher liest, hat man 10 Meinungen. Ich lese aktuell Perfect Health Diet (Paul Janinet) auf deutsch. Das werden vereinfacht Meatstudien ausgewertet bzgl Ernährung und Co. . Eiweiß wird deutlich begrenzt, Carbs sind erwünscht. Erstaunlicherweise wird Alkohol in begrenzter Menge als gesund angesehen (besser als kein Alkohol !). Das ist tatsächlich ein Buch mit sehr fundiertem Hintergrund. Auch hier gilt sich nicht verrückt machen zu lassen und auf sich selbst zu achten. Es gibt halt sehr viele Realitäten/Wahrheiten. Mir ist das zu unübersichtlich und interessengerichtet. Die o.g. 90-100 Jährigen kennen in der Mehrzahl keine Biochemie , keine News, keine Wundermittel....
In dem Sinne zum Fasten. Weniger ist mehr. Weniger Essen, weniger Nachrichten, weniger soziale Medien, weniger Informationen...
Wir haben alles im Überfluss und sind mehrheitlich unzufrieden. Wo liegt der Fehler ?