Forum:Gesundheit - Doch Statine nehmen ? Hohes Cholesterin und Lip a

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SK

349 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo Kirsten,

noch etwas kann ich ergänzen:
Triglyceride müssen niedrig sein.

Hohe Triglyceridde bedeuten, dass das LDL auch sehr kleine Subfraktionen enthält
und die sind viel gefährlicher als die großen fluffigen LDL-Fraktionen, die sich weniger
stark an den Gefäßwänden ablagern können.
Selbst habe ich meine Unterfraktionen bestimmen lassen und später herausgefunden,
dass dies eigentlich nicht nötig gewesen wäre - Triglyceride anschauen reicht.

Du bist 57 Jahre - eventuell kannst Du auch über eine Hormonersatztherapie nachdenken.
Mit fallendem Östrogen steigt Cholesterin, etwas mehr Östrogen lässt es sinken.
Allein deshalb würde ich keine Ersatztherapie beginnen, da Dich die Effekte enttäuschen
würden. Aber Du bekommst damit vielleicht den LDL und lp(A)-Spiegel als Du vielleicht
Anfang 50 warst.

Statine senken LDL, lassen aber lp(A) leicht steigen.
Eine Alternative wären PCSK9-Hemmer, heute nur per Spritze verfügbar.
Statine funktionieren bei manchen nicht, diese bekommen sie auch.
Statine können zu starken Nebenwirkungen führen, müssen es nicht.
Es ist alles sehr individuell.

Viele Grüße
SK

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Kirsten 63 Kommentare Angemeldet am: 28.02.2025

Hallo SK,

Sport mache ich, aber tatsächlich schon mit Druck und der Angst im Nacken, dass es ohne zu noch mehr Ablagerungen kommt.

Über die Infusionen werde ich mal lesen, habe ich noch nie gehört. 
Danke für deine Tips und 

LG Kirsten

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Thomas V. 6778 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Carlos, was wird denn im Buch beschrieben, wieviel "ausreichend" Eiweiß ist und wann ist es zuviel? Worauf stützt man sich auf diese Aussagen?

Warum soll ich ausreichend mit Eiweiß versorgt sein und nicht optimal? Ausreichend ist bei mir Schulnote 4.

Um mit LC wirklich insulinresistent zu werden, muss man sich schon richtig anstrengen! Oder wurde nicht differenziert zwischen pathologischer und physiologischer Resistenz?

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Carlos 1239 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Thomas, m.E. gilt - wer weniger isst , lebt länger ! Es ist nicht egal was man isst, aber man braucht weder "Dogmen"; "Extreme" wie du schreibtst noch permanente wissenschaftliche Studien mit immer neuen Wundermitteln. Uli, wenn du das genannte Buch auch gut findest, stimmst du ja überein, dass dort ganz andere wissenschaftliche Aussagen als hier getroffen werden. Eiweiß soll ausreichend verzehrt werden, aber keines wegs zu viel. Carbs wie weißer Reis und Kartoffeln werden exlpizit als notwendig erachtet-LC führt demnach zur Insulinresistenz und ganz witzig Alkohol gilt nicht per se mit jedem Schluck als schädlich (s.hier die news), sondern Alkohol ist sogar in begrenztem Umfang förderlich für die Gesundheit. Na dann Prost-alles richtig gemacht. Was ich damit ausdrücken möchte: jeder hat eine andere Realität. Es gibt ganz klar mehrere Wege nach Rom und deshalb ist Ernährung im Rahmen des gesunden Menschenverstandes für mich das richtige Mittel. Ob man Kartoffeln isst oder nicht, ist völlig egal. Uli, ich habe natürlich Glück und gute Gene, wobei das ja hier angeblich keine so große Rolle spielt (wegen Epigenetik). Das Glück kommt automatisch , wenn man Sonntags geboren wird. Nein, ich strenge mich auch tatsächlich mit täglichem Sport an und sortiere meine Gedanken. Ich war gerade am Strand und habe Apfelkuchen mit Sahne gegessen, aber bin heute Morgen auch lange gejoggt. Fasten fällt mir deshalb leicht, weil die Gedanken sortiert sind. Die Gedanken wissen , dass der Körper ausreichend Energie zur Verfügung stellt. Insofern jammern sie nicht rum , sondern freuen sich auf das feine Essen fünf Tage später. Der Verzicht ( 5 Monate a 5 Tage Essen) ist halt auch irgendwo Gedankenarbeit und ein tatsächlich auch ein Verzicht auf viel angenehmes Essen. Dahinter steht natürlich auch die Vorstellung , dass der Körper entgiftet ist, viel leichter und leistungsfähiger ist. Ich denke, dass unsere Werkzeuge in erster Linie der Körper und Geist sind und man die Dinge richtig einsetzen muss. Glück muss man sich erarbeiten Uli ! Ich bleibe dabei - zu viel ist das Problem - auch oder insbesondere auch zu viel Informationen, Studien, schlechte Nachrichten, Scrollen.   

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SK

349 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo Kirsten,

Sport ist auf jeden Fall wichtig und sehr gut.
Dabei aber auch nicht übertreiben, da es zu viel Stress für den Körper bedeutet,
also eher locker, leicht.

Sport erhöht HDL und vor Kurzem bin ich darüber die Info gestolpert, dass man
in Studien Gefäßablagerungen mittels HDL-Infusionen abbauen konnte.

Also los geht es,
viel Spass dabei
SK

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Thomas V. 6778 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Carlos, du schreibst: Der Blick auf die fitten 90-100 Jährigen zeigt oft sehr dünne Personen, die viele Entbehrungen (Verzicht) hatten.

Das bedeutet aber nicht unbedingt,  dass diese Menschen schon immer so dünn waren...Vielmehr liegt es an der Sarkopenie.

Ernährung halte ich persönlich für überbewertet,

Ich würde eher sagen, in der Bevölkerung wird die Ernährung massiv vernachlässigt. Für mich ist sie die Basis, auf der alles weitere aufbaut, vom Schlaf über Bewegung bis hin zur Lebensqualität. Was überbewertet wird ist das Fixieren auf Dogmen und Extreme, wie es von einigen auch hier im Forum praktiziert wird.

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Uliginosa 711 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo zusammen,

Carlos, schön zu sehen, dass wir auch mal einer Meinung sind - in Bezug auf das Buch der Jaminets "The perfect health diet". Ein wirklich beeindruckend fundiertes Buch. Und sie empfehlen tatsächlich Carbs, aber eben "sichere" - (auffälligerweise ist nichts davon hier heimisch - es müsste aber auch eine europäische Variante verträglicher Carbs geben - wahrscheinlich am ehesten echtes, durchfermentiertes Sauerteigbrot.) Tatsächlich empfehlen aber auch Paul und Shou-Ching Jaminet etwa 90 bis 100 g Kohlenhydrate, also eben auch LowCarb. 

Und tatsächlich sind die individuellen Unterschiede sehr wichtig - wenn du, Carlos, (noch) alles essen kannst und spontan fasten ohne Probleme, hast du einach auch Glück. Manche schaffen es nicht ohne ernste Probleme und / oder geben auf, bevor sie die Umstellung schaffen. 

Und auch für mich ist Essen Genuss. Auch mal ein Eis oder guten Kuchen einer Kollegin. Aber ich koche meistens selbst und da lasse ich Industriesch..., Pflanzenöl und die übermäßige Carbs einfach weg.

Und ich gebe zu: Ich glaube nicht an die magische Kraft des Hafers. Ich habe keinen Hafer gebraucht um gesund zu werden, noch um es zu bleiben. 

Und wenn mein hohes Cholesterin nicht pathologisch ist (hohes HDL, sehr niedrige Triglyceride), und nur durch unnatürliche, Maßnahmen mit Nebenwirkungen gesenkt werden könnte, warum sollte ich es dann senken? 

Trotz "optimalem" Lebenstil geht mein LPa von ca. 250 nicht runter. Strunz selbst sagte schon 2018, dass das mein einziger Risikofaktor bleiben solle - so halte ich das. 

Und @Kirsten, informiere dich, die Cholesterinhypothese war von Anfang an unwissenschaftlicher Unfug, sie wird nicht richtiger durch die ständigen Änderungen und millionenfaches Wiederholen. Herzinfarkte gibt es mit hohem und niedrigem Cholesterin. Cholesterin is lebenswichtig, gerade auch im Gehirn. Und auch LPa an sich ist auch entstanden um uns zu schaden.

Schöne Pfingsten allerseits!

Uli

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Carlos 1239 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Kurzer Nachtrag. Ich habe im Januar Sonntags einen Artikel von Peter Schwarz gelesen (Buch Wasserfasten) und habe ohne weitere Vorbereitung Montag bis Freitags gefastet. Mir reichte die Info, dass der Körper genug Energie bereitstellt. Montags Glaubersalz gekauft und los ging es. Ich habe das bewusst niemanden erzählt, damit ich nicht mit Bedenken der Mitmenschen abgelenkt werde. Manche machen das Ganze in einer Klinik oder im Urlaub, usw. Vielelicht ist gerade die Ablenkung mit Arbeit, Sport der Schlüssel (laut peter Schwarz soll man arbeiten und Sport treiben ( auch um keine Muskulatur zu verlieren). Jeder ist anders. Ich bin eher von der Fraktion "einfach mal machen und sich nicht verrückt machen lassen" . Roland Liebscher hat in einem Podcast von seinem Wasserfasten berichtet. Für ihn war das anscheinend ziemlich hart (aber im Endeffekt eine gute Erfahrung). Ich habe überhaupt nicht gelitten und mich eher besser gefühlt-hinterher sowieso. Alles Kopfsache ? Jeder ist halt anders, verträgt andere Dinge. Manche sind essentechnisch immer diszipliniert. Das bin ich nicht. Essen ist auch Genuss und ist gängele mich nicht , solange ich keine Probleme habe. Ich bin auch Intervallfasten gewohnt.    

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Carlos 1239 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Ich habe heute meinen letzten Fastentag und freue mich natürlich heute Abend beim Italiener etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Seit Montag habe ich nur Wasser, Tee und Kaffee getrunken. Das übliche Pensum beim Arbeiten sowie jeden Tag 1 - 2 Stunden Sport schaffe ich ohne Probleme. Hungergefühle habe ich fast gar nicht, weil ich verinnerlicht habe, dass der Körper genug Energie zur Verfügung stellt. Alleine die Erfahrung ist schon klasse. Ich fühle mich aktuell weiter gut, arbeite , fahre dann Rad in der Sonne und gehe essen. Zwischendurch hat man mal etwas Schwindel, leichte Kopfschmerzen (Ketose) , die ich entsprechend einordnen kann. 

Ernährung halte ich persönlich für überbewertet, solange man sich nicht nur von Fastfood oder Kuchen ernährt. Nems sollten sinnvolle Lücken schließen, aber Nems können nicht für jedes Problem herhalten. Viele Lücken resultieren doch eher aus grundsätzliche Problemen.

Wichtig aus meiner Sicht (meine Wahrheit/Realität ist ja nicht allgemeingültig) ist permanente Bewegung (siehe auch heutige News wie hunderte vorher vom Doc. ). Das sollte aber ohne Stress ablaufen. Ich laufe locker und kann total abschalten. 

Viele Deutsche machen sich leider ungesunden Stress. Anscheinend sind Deutsche besonders empfänglich für die täglichen negativen Meldungen. Siehe auch hierzu heutige News oder das neue Buch von Dr. Strunz junior (für mich ein sehr gutes , mutiges Buch). Ich versuche keine Nachrichten und keine Talkshows mehr zu sehen. Für die Klimadiskussion war ich nie besonders empfänglich, aber 20-30 % der Jugendlichen (s. Strunzbuch) haben ernsthafte Sorgen wegen dem Thema und sind damit total belastet. 

Neben Bewegung und Denken ist Fasten mittlerweile meine 3. Säule. Das wird hier nicht so thematisiert. Der Blick auf die fitten 90-100 Jährigen zeigt oft sehr dünne Personen, die viele Entbehrungen (Verzicht) hatten. Das sind nicht die Personen mit Eiweißshake in der hand und einer Schachtel Nems.  Damit möchte ich nicht den Nutzen von Nems grundsätzlich abstreiten. Soziale Medien sollte man wohl auch meiden (bin ich sowieso nicht) und sinnloses Scrollen. Das menschliche Gehirn ist durch die vielen Eindrücke überfordert (s. Strunzjunior). 

Nachrangig ist für mich das Thema , ob man beispielsweise die Kartoffel weglässt oder isst. Ich esse sie. Komplett egal sind mir die ganzen Wundermittel, die man unbedingt nehmen muss oder die selektive Auswertungen von Studien. Wenn man 10 Bücher liest, hat man 10 Meinungen. Ich lese aktuell Perfect Health Diet (Paul Janinet) auf deutsch. Das werden vereinfacht Meatstudien ausgewertet bzgl Ernährung und Co. . Eiweiß wird deutlich begrenzt, Carbs sind erwünscht. Erstaunlicherweise wird Alkohol in begrenzter Menge als gesund angesehen (besser als kein Alkohol !). Das ist tatsächlich ein Buch mit sehr fundiertem Hintergrund. Auch hier gilt sich nicht verrückt machen zu lassen und auf sich selbst zu achten. Es gibt halt sehr viele Realitäten/Wahrheiten. Mir ist das zu unübersichtlich und interessengerichtet. Die o.g. 90-100 Jährigen kennen in der Mehrzahl keine Biochemie , keine News, keine Wundermittel....    

In dem Sinne zum Fasten.  Weniger ist mehr. Weniger Essen, weniger Nachrichten, weniger soziale Medien, weniger Informationen...

Wir haben alles im Überfluss und sind mehrheitlich unzufrieden. Wo liegt der Fehler ? 

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Daniela 39 Kommentare Angemeldet am: 12.07.2022

Hallo Kirsten, 

wenn Du "Fastenneuling" bist, würde ich auch erstmal mit einer Haferkur starten. 
Kennst Du die "Ernährungsdocs" vom NDR-Fernsehn? 
Schau Dich doch mal bei denen auf der Seite um, da gibt es auch eine tolle Anleitung für die Hafertage. 
Und mittlerweile zu ganz vielen Erkrankungen die passenden - leckeren - Rezepte! 
Außerdem lassen sich die Folgen gut anschauen. Vor allem wenn man fastet, machen sie einem ein gutes Gefühl und man bleibt leichter dran ;)

Susanne Fröhlich hat ein Fastenbuch geschrieben "Fröhlich fasten", das liest sich locker leicht und macht auch neugierig und Lust auf das Thema. 
Und man fühlt sich nicht so alleine, wenn man es nebenher liest. 

Ich wünsche Dir alles Gute und finde es auch toll, dass Du Dich informierst und nicht einfach schluckst, 
Daniela

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