09.02.2023
Hallo Thorsten,
„du weißt schon, dass es eine Corona bedingte Übersterblichkeit gab?“
Wirklich? Du schriebst doch: „Insgesamt gibt es eben leider einen Trend zu zunehmender Sterblichkeit aufgrund älter werdender Bevölkerung“
Was verstehst Du denn unter Übersterblichkeit:
Ab den Zahlen von 2020 oder den höheren von 2021 oder den noch höheren von 2022?
„Du weißt schon, dass Sterbezahlen alleine erst mal keine Aussagen über Todesursachen zulassen?“
Natürlich, und ganz besonders im Plandemiejahr 2020, als jeder, der z.B. bei einem Unfall starb, als Coronatoter zählte, wenn er in den letzten 4 Wochen vorher einmal positiv getestet worden war.
Der Gipfel war, dass eine Frau aus Rosenheim mit Herzinfarkt in die Klinik kam, negativ getestet wurde, am nächsten Tag nochmals negativ und kurz danach starb. Todesursache: Corona
"Du weißt schon, dass auch alte Menschen mit Vorerkrankungen "gelegentlich" lieber leben als sterben wollen?"
Momentan kenne ich 3 Frauen mit 87, 91 und 93, die jeden Tag hoffen, dass es der letzte ist. Meine Tante mit 101 und Vorerkrankungen, aber geistig fit, nimmt es wie es kommt, und meine Mutter ohne Vorerkrankungen freut sich auf ihren 100. im Mai und hat sich deshalb auch nichts einspritzen lassen.
„Deine Ausführungen sollen welcherart Kausalität zum Ausdruck bringen? Oder welcher Schlussfolgerung dienen?“
Also nochmals: Das arithmetische Mittel der Sterbezahlen von 2016 – 2019 ist 934.389, das arithmetische Mittel der Sterbezahlen von 2021 und 2022 ist 1.041.203.
Deine Erklärung ist: „Insgesamt gibt es eben leider einen Trend zu zunehmender Sterblichkeit aufgrund älter werdender Bevölkerung“. Meine ist eine andere. Finito.
„Oder machst du jetzt auf Stefan und versuchst die Beantwortung einfach auszusitzen?“
Ob hier jemand antworten will oder nicht, das bleibt jedem selbst überlassen. Hier gibt`s nichts „auszusitzen“