13.11.2023
Nachdem sich Ole ja alle Mühe gegeben hat, diesen kritischen Beitrag nch hinten ins Vergessen zu schreiben, hole ich ihn nochmal vor.
Zur Einordnung:
Ole ist glühender Verfechter der These/Behauptung, ww. Impfungen/Impfquote oder Anti-Coronamaßnahmen in den Ländern würden in direktem Zusammenhang mit den Übersterblichkeiten in den betreffenden Ländern stehen.
Stefan hat zur Untermauerugn dieser Behauptung einen TKP Artikel verlinkt, der u.A. eben dies zu bestätigen versucht.
In der diesem Artikel zugrunde liegenden Arbeit/Studie gibt es die folgende Tabelle bezüglich "20 most vaccinated highly developed nations" und ihrer Impfquoten und Übersterblichkeiten:

Portugal: >95% Impfquote => Übersterblichkeit im Bereich von 7-2%
Canada: >90% Impfquote => Übersterblichkeit im Bereich von 3-7%
Australien: knapp 85% Impfquote => Über 3 Jahre (2020-2022) sogar Untersterblichkeit
New Zealand: 83% Impfquote => Über 3 Jahre (2020-2022) sogar Untersterblichkeit
Von Korrelation zwischen Impfquote und Übersterblichkeit kann keine Rede sein; erst Recht nicht von einem Kausalen Zusammenhang.
Mauritius (86,5% Impfquote, bis >20% Übersterblichkeit) vs. Portugal (>95% Impfquote, 7-2% Übersterblichkeit).
Wie passt das ins Bild? Höhere Impfquote aber deutlich gerigere Übersterblichkeit?
Da muss es wohl noch andere Einflußfaktoren geben, die die Übersterblichkeit bestimmen, als nur, bzw. ausgerechnet die Impfquote.
Wenn man Daten und Angaben nur stark genug filtert und selektiert, findet man bestimmt eine Handvoll Länder, mit denen sich die eigene Behauptung stützen läßt.
Sowohl Stefan als auch Ole haben es sorgsam vermieden, auf diese Ungereimtheiten einzugehen...