"Warum macht sich jemand mit einem kompetenten Immunsystem, darüber Gedanken, ob er die Impfung verträgt, wenn er der Meinung ist, mit dem aktiven Virus fertig zu werden?"
Sehr gute Frage. Nicht das erste mal gestellt, aber nach wie vor von den Betreffenden unbeantwortet.
Eine weitere Frage, die sich mir stellt:
Wieso will man denen, die imZuge ihrer persönlichen Risikoabwägung zum Entschluß gekommen sind, sich impfen zu lassen, das Ganze madig machen? WIr haben nach wie vor keine Impfpflicht für die Corona-Impfung und sie ist auch Mittelfristig nicht zu erwarten. Warum also diese dauernde Impfpanik?
Wir haben in unserem Land >1,5Mio Infizierte, mindestens aber positiv getestet. Und wir haben >27.000 Corona-Tote (labordiagnostisch bestätigt, nicht geschätzt). D.h. 180 von 10.000 Infizierten sterben (=> 1,8%!). Wenn jetzt jemand erfolgreich nachweisen(!) würde, dass bei den positiv Getesteten ein erheblicher Anteil falsch-positiv wäre, sagen wir 10%, würde die Sterblichkeit schon auf 2% steigen. Es wird ja aber gerne behauptet, dass der überwiegende Teil der positiv Getesteten falsch-positiv iist, als >50%.
Damit klettert die Sterblichkeit dann schon auf >3,6%. Aber es wird weiter munter dir Mär von "harmlos wie 'ne Grippe" (Sterblichkeit ~0,5% bei einer schweren Grippewelle) propagiert. Im gleichen Zuge werden aber zwei-drei schwere allergische Reaktionen bei mittlerweile >300.000 geimpfeten (=>0,001%) als dramatischer Völkermord durch Zwangsimpungen überdramatisiert.
Soll sich jeder selber eine Meinung darüber bilden, wer wie welches Risko einzugehen bereit ist.
Übrigens sind bei den obigen Betrachtungen noch keine regionalen oder aAltersunterschiede berücksichtigt. Auch nicht, dass auch "normale" Intensivpatienten durch überlastete und überfüllte Intensivstationen in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Denkt mal nicht nur aus Prinzip quer, sondern auch einfach mal geradeaus!
LG Thorsten