19.08.2022
Hallo Patricia,
"Um einen einzigen Impfschaden zu melden, braucht ein Arzt 30 bis 45 Minuten"
Der Punkt ist ja, dass nicht Ärtzte Nebenwirkungen melden müssen. Und andersherum, eine schwere Impfnebenwirkung ist natürlich auch behandlungsfähig/-bedürftig, das kann der Artzt natürlich sehr wohl abrechnen.
Ich finde es darüber hinaus sehr fragwürdig, den Ärzten hier Pauschalverweigerung aufgrund wirtschaftlicher Präferenzen zu unterstellen.
Oder hast du brauchbare, valide Zahlen, aus denen hervorgeht, dass der überwiegende Teil schwerer potentieller Impfnebenwirkungen von den Ärzten NICHT gemeldet wird?
"Da die Spritzung laut Lauterbach ja nebenwirkungsfrei ist"
Wäre mir neu, dass selbst Lauterbach von NebenwirkungsFREI gesprochen hätte.
Der Scheinvorwurf der nicht-Nebenwirkungsfreiheit kam regelmäßig immer aus der Ecke der QD oder Lauterbach-Gegner.
"So viel ich weiß haben bisher nur 2 Krankenkassen die hohe Zahl der Impffolgen bekannt gegeben, die ärztlich behandelt werden mussten."
Echt? Welche?
Und spielst damit hoffenlich nicht auf die Veröffentlichung des CEO dieser marginalen Esotherik-KK an, der schon kurz nach Veröffentlichung von allen relevanten Stellen (KÄV, Gesamtvorstand seiner KK, etc.) zurück gewiesen wurde?
Darüberhinaus, gibt es denn eine entsprechende Veröffentlichungspflicht für die KK?
Soweit ich weiß, werden Impfnebenwirkungen beim PEI gemeldet und gesammelt. Und dieses überprüft dann die Fälle auf Kausalität oder bloße Korrelation.
Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf die Studie verweisen, die festgestellt hat, dass 50-70% der vermeintlichen Nebenwirkungen eben nicht auf den Impfstoff zurückzuführen sind!
"Frequency of Adverse Events in the Placebo Arms of COVID-19 Vaccine Trials"
Question:
What was the frequency of adverse events (AEs) in the placebo groups of COVID-19 vaccine trials?
Findings:
In this systematic review and meta-analysis of 12 articles including AE reports for 45 380 trial participants, systemic AEs were experienced by 35% of placebo recipients after the first dose and 32% after the second. Significantly more AEs were reported in the vaccine groups, but AEs in placebo arms (“nocebo responses”) accounted for 76% of systemic AEs after the first COVID-19 vaccine dose and 52% after the second dose.
Meaning:
This study found that the rate of nocebo responses in placebo arms of COVID-19 vaccine trials was substantial; this finding should be considered in public vaccination programs.
Also nochmal: Wo sind sie denn, die Millionen, die an Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe leiden?
Diese Frage hast du leider nach wie vor unbeantwortet gelassen.
LG
Thorsten