29.12.2020
Hallo,
neben meinen gesundheitlichen Problemen (Erschöpfung), habe ich noch ein weiteres. Wenn ich gerade nichts zutun habe, also nicht abgelenkt bin, falle ich vom "automatischen" Atem-Modus in den "manuellen". Leider bekomme ich hierbei manchmal ein beklemmendes Gefühl. Dabei habe ich den Drang länger und tiefer zu atmen. Das verstärkt das beklemmende Gefühl noch mehr und ich gerate in Panik.
Nun habe ich durch Recherche schon erfahren, dass es vermutlich eine Art hyperventilation ist. Dass ich dem Blut mehr Sauerstoff zuführe, als nötig und zu wenig CO2 drin halte, als nötig. Als ich es das erste mal vor 3 Jahren hatte, war ich sogar zur Sicherheit im Krankenhaus, aber mit meiner Lunge und mit der Sauersroffversorgung ist alles in Ordnung.
Ich frage mich, was ich dagegen machen kann. Ich habe schon eine App auf dem Handy, die einen eine Atemübung (mit langem Aaauuusatmen) vorzeigt zum mitmachen. Ich habe auch schon versucht in meine Hände zu atmen (wie die Tütenatmung). Das hilft auch meistens, aber nicht immer. Manchmal bricht die Panik aus und das ist dann unerträglich.
Hat jemand mit sowas schon Erfahrung oder eine Idee, was mir akut, aber auch auf lange Sicht helfen kann? Habe es auch schon mit Meditation versucht, aber leider geht es da ja ständig um den Atem - wäre anfangs vielleicht kontraproduktiv, wenn ich die ganze Zeit an meine Atmung denke. War auch schon bei Strunz und nehme alles ein, wie empfehlen.
LG Alex