13.06.2023
"Nee - ich sage, die Korrelation ist hinreichend dafuer, eine weitgehende Untersuchung einzuleiten und die Impfstoffe bis zur Klaerung auf Eis zu legen"
Das was du beschreibst, ist noch nicht mal ein Korrelation sondern nur ein wirres Zusammenwürfeln von zwei Informationen/Ereignissen.
Korreslation bedeutet, dass mehrere Merkmale in einer Beziehung(!) zueinander stehen. das würde im konkreten Fall bedeuten, dass:
Impfquote X => Übersterblichkeit X' => X' = f(X)
Impfquote Y => Übersterblichkeit Y' => Y' = f(Y)
Impfquote Z => Übersterblichkeit Z' => Z' = f(Z)
mit jeweils gleicher (mindestens aber ähnlicher) Funktion f.
D.h. in Populationen mit höherer oder geringerer Impfquote müsste die Übersteblichkeit entsprechend höher oder geringer ausfallen; bei Beseitigung eventueller "Sondereffekte" (Gesundheitsversorgung, Altersstruktur, weitere Maßnahmen, andere Todesursachen wie z.B. Hitzewellen etc.)
Es gibt bei dir nichts derlei, kein Korrelationskoeffizient, nichts.
Aber du kannst ja gerne einfach was behaupten. Kennen wir ja...
Vielleicht wird ja irgendwann mal eine entsprechende Korrelation darstellbar sein. Vielleicht fällt si aber aber auch entgegengesetzt aus (höhere Impfquote => geringere Übersterblichkeit).
Vielleicht ist es aber auch viel komlexer (Abhängig von Alter, Vorerkrankungen, Anzahl Impfdosen).
Eine einfache Korreltation "mehr Geimpfte => mehr Übersterblichkeit" ist derzeit anhand der präsentierten "Informationen" und Behauptungen jedenfalls nicht ersichtlich.
"Eigentlich alles Schnee von gestern.
Sinnvoller ist es zu schauen, was haben wir von weiteren Kontakten mit dem Virus zu erwarten."
Das würde ich so nicht ünterstützen. Es ist im Gegenteil essentiell für eine Riskoabschätzung, bzw. Risiken/Nutzen Betrachtung, welche Effekte und Auswirkungen in welcher Schwere und(!) Häufigkeit bei Impfung bzw. Infektion auftreten. Nur auf dieser Grundlage lässt sich eine fundierte Entscheidung für den Einzelnen treffen, ob (weitere) Impfungen sinnvoll, unnütz oder schädlich sind.