Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona

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ThomasV 104 Kommentare Angemeldet am: 17.01.2022

Albrecht, warum kann durch die Impfung keine Verstärkung der oberen Atemwege erreicht werden? Exakt das machte die Impfung, bei der Ursprungsvariante.

Aktuell passen die Antikörper nicht mehr 100prozentig, was aber allgemein bekannt ist.

Das Reinimpfen in die Welle, hat mit Sicherheit nicht zur Mutation geführt. Die Mutation entstand dort, wo kaum geimpft wurde. So geschehen auch in Brasilien. Dort traten ganz eigene Mutationen auf!

Fazit: Mutationen entstehen dort, wo das Virus sich ungehindert ausbreiten kann. Mutationen entstehen nicht durch das Impfen, zumindest nicht im Fall des Coronavirus.

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ThomasV 104 Kommentare Angemeldet am: 17.01.2022

Albrecht, da zitierst du v.Bossche nicht korrekt. Dieser führte damals aus, dass die Immunflucht durch die Impfung bewirkt werden soll. Dieses ist nachweislich nicht der Fall. Gerade in Südafrika, in der diese Virus Variante das erste Mal beobachtet wurde, wurde besonders wenig geimpft.

Defacto ist es gerade anders herum! Das Virus veränderte sich, aber nicht durch die Impfung.

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Aus dem jüngsten RKI Wochenbericht (20.01.2022, Tabelle 8):

Anteil Omikron an Neuinfektionen in Meldewoche 02:

Bremen: 96,2%
Hamburg: 94,2%
NDS:       94,3%
SH:        89,6%

Sachsen: 65%
MV:       16,2%

Sachsen und MV haben ihre Omikron-Wellen noch vor sich.

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Liebe Foristen (m/w/d),

immer wieder bekommen wir eindrucksfolle persönliche Schilderungen zu lesen, wie es hier oder dort angeblich um die Belegung und Auslatung der Intensivstationen bestellt ist. Mal liegen nur Geimpfte dort, mal vermeintlich überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund (was immer dieser Hinweis bedeuten soll).

In jedem Fall handelt es sich aber um regionale, von subjektiver Wahrnehmung geprägte Bilder. Hier undifferenziert auf eine bundesweite Lage verallgemeinern zu wollen, halte ich für sehr fragwürdig. Teilweise liest man von Kliniken, die angeblich gar kein Problem mit ICU überlastung haben. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich diese Kliniken dann schon mal eher als Reha-Einrichtungen ohne Intensivversorgung.

Oft wird berichtet, Patienten würden zahlreich wegen anderer Leiden auf Intensiv liegen und zufällig/zusätzlich Corona-Positiv diagnostiziert. So What? Ab dem Moment gelten für die Betroffenen, unabhängig davon, welches Leiden/Diagnose im Vordergrund steht, die einschlägigen Infektionsschutzmaßnahmen. Allein durch diese steigt die Belastung/Auslastung des Pflegepersonals deutlich an und es reduzieren sich die Kapazitäten für weitere Intensivpatienten.

Ach wird gerne versäumt zwischen den verschiedenen Virenstämmen je Welle zu differenzieren. Hier greift sehr wohl Thomas Kritik von den Momentaufnahmen. Die Impfungen haben gegen den Wildtyp und Alpha sehr guten Schutz vor Infektion, symptomatischen Erkrankungen und schweren bis tödlichen Verläufen gegeben. Bei Delta ist der Schutz vor Infektionen schon etwas geringer gewesen, der vor symptomatischen Erkrankungen und schweren bis tödlichen Verläufen war immer noch hoch.
Omikron mischt die Karten neu. Offenbar kaum noch Schutz vor Infektionen, reduzierter Schutz vor symptomatischen Erkrankungen und schweren bis tödlichen Verläufen. Ist das ein Grund, nicht mehr zu Impfen?
Ich denke nicht. Ich denke, dass ist Grund für eine Anpassung des Impfstoffs.

Was die Wellen betrifft, so kam auch die Frage/Diskussion auf, warum aktuell z.B. Sachsen (niedrige Impfquote) vergleichsweise niedrige Inzidenzen hat und Bremen (hohe Impfquote) so hohe. Eine These ist, dass Geimpfte empfängicher für eine Infektion mit Omikron sind, als Ungeimpfte. Außer einer undifferenzierten, temporären Korrelation sehe ich dafür keine stichhaltigen / überzeugenden Belege.
Eine weitere These mag sein, dass Sachsen gerade erst eine heftige Delta-Welle hinter sich hat und entsprechende, eindämmende Maßnahmen eingeführt und umgesetzt hat. In Bremen und den anderen "Nordländer" schwappt gerade die Omikron-Welle aus Dänemark herüber. Gut zu sehen an dem sich von Norden nach Süden entwickelnden Indzidenzenanstieg. Warum sich Omikron nicht viel schneller über die Republik ausbreitet und Sachsen wieder ähnlich stark betroffen ist? Vielleicht weil es um Sachsen herum ein Bollwerk höherer Impfquoten gibt und weil in den Bundesländern Maßnahmen zu Minderung der Ausbreitung aktiv sind?
Die Infektionswelle(n) laufen derzeit eben nicht frei durch die Republik. Verschiedene Maßnahmen sind dabei durchaus in der Lage und geeignet, die Ausbreitung zu begrenzen und zu verzögern.
Ich würde erwarten, dass wir auch in Sachsen & Co in den nächsten Tagen/Wochen wieder stark ansteigende Inzidenzen sehen werden.
Irrtum aber nicht ausgeschlossen.

LG
Thorsten

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Albrecht 3222 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Liebe Foristen, 

ist das so schwer zu begreifen ? :

"...Diese Erkenntnisse zeigen genau das Problem der Impfung in eine laufende Pandemie auf. Es sind genügend Viren im Umlauf um immer wieder Menschen anzustecken. Da die Impfung keine Verstärkung der Abwehr in den oberen Atemwegen erzeugen kann, ist bei einem geschwächten angeborenen Immunsystem das Eindringen in Bereiche möglich, wo die Anti-S-Antikörper von der Impfung wirken sollten. Da es bei der Virus-Replikation dauernd zu Mutationen kommt, haben diejenigen Varianten einen evolutionären Vorteil, die von den Antikörpern nicht oder nur mehr schlecht erkannt werden.

Impfkampagnen während einer Pandemie, die weder eine sterile (in den oberen Atemwegen wirksame Abwehr) noch eine breite (auf mehrere Merkmale der Viren gerichtet) Immunität aufweisen, erzeugen durch diese Mechanismen Virus-Varianten, die der Abwehr durch die Impfung entkommen..."

Genau das hatte Geert vanden Bossche vor rd einem Jahr vorhergesagt. Er wurde natürlich von unseren Politkoryphäen ignoriert. Wahrscheinlich  ging das über ihre Erkenntnismöglichkriten.

 

https://tkp.at/2022/01/23/studie-warum-antikoerper-gegen-omikron-nicht-oder-kaum-noch-wirken/  

 

LG, Albrecht ( 23.01.2022 )

 

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Karlatan2 4 Kommentare Angemeldet am: 22.01.2022

Eben auf WELT Online über einen Leserkommentar gestolpert:

Ein Leser namens Thomas V. schreibt: "Dann ahnen Sie das Sie mal wieder nicht verstehen worum es geht?"

 

Erinnert doch von der Zeichensetzung und dem Grundvorwurfes des fehlenden Textverständnisses her unserem hoch geschätzten Mitforisten. cool Haben halt alle keine Ahnung und verstehen den (seinen) Text nicht...

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ole 98 Kommentare Angemeldet am: 16.01.2022

Hej,

in der " Der Nordschleswiger" -Tageszeitung/deutsche Ausgabe (www.nordschleswiger.dk) findet man folgende Artikel:

"Die Zahl der der Corona-Infizierten auf Intensivszation hat sich halbiert" (21.01.2020)

Nicht alle wegen Corona auf Intensivstationen - Gleichzeitig war bei jedem vierten Patient, der in der Woche 2 mit Corona - Infektion auf die Intensivstation kam, nicht Corona der Grund dafür 

"Dänische Studie: Geringeres Risiko einer Krankenhauseinweisung mit Omikron" (20.01.22)

Laut der akademischen Leiter Tyra Grove vom SSI: "Dies ist der Fall sowohl bei ungeimpften als auch bei geimpften." 

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ole 98 Kommentare Angemeldet am: 16.01.2022

OBS, die dænische Tastatur ist nicht ganz einfach. Dønen soll Dænen heissen.

Biete um Entschuldigung fuer meine schlechte deutsche Grammatik und Rechtschreibung!

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ole 98 Kommentare Angemeldet am: 16.01.2022

Hej ThomasDieter,

"das Problem der der Antbiotikaresistenzen beginnt sich nicht im Krankenhaus......"

Das mag sein!

Darum ist es umso wichtiger, das die antibiotikaresistente Patienten in der Klinik optimal vor Infektionen geschuetzt werden! Weil die Antibiotika immer weniger wirken!

Leider ist das augrund der Personalsituation schon lange keine gute Hygiene mehr møglich. 

 Massentierhaltung ( in DK gibt es mehr Schweine als Dønen...) gibt es auch in anderen Lændern und trotzdem stehen andere besser da  als wir.

Wie gesagt, ist keine neue Erkenntnis. Wurde alles untersucht und bewiesen! 

Ich habe nicht behauptet das eine Pflegekraft in DEUTSCHLAND 5 Patienten betreut. Ich erwæhnte das UKE. Es gab einen sehr interessanten Artikel vom NDR ueber die Situation. 3-4 Patienten sind allerdings keine Seltenheit, besonders in den Grossstædten.

 

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ThomasV 104 Kommentare Angemeldet am: 17.01.2022

Ole, das Problem der Antibiotikaresistenzen beginnt sicher nicht im Krankenhaus. Das beginnt bei der "großzügigen" Verschreibung und dem Einsatz in der Massentierhaltung.

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