23.09.2021
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Beim Thema Langzeitfolgen und Spätfolgen gibt es offenbar unterschiedliche Sichtweisen und Ansichten, sowie weitreichende Verständnisprobleme.
In der medizinischen Wissenschaft gibt es den Konsens, dass man unter Langzeitfolgen die Folgen einer Erkrankung, Schädigung oder Behandlung ansieht, die über einen langen Zeitraum anhalten.
Ein Beispiel hierfür sei ein sich an eine EBV Infektion anschließendes CFS, das durchaus über Monate oder Jahre anhalten kann.
Im Gegensatz dazu versteht man unter Spätfolgen die Auswirkungen, die erst nach einer längeren Zeitspanne nach einer Erkrankung, Schädigung oder Behandlung auftreten.
Als Beispiel sei eine Enzephalitis mehrere Jahre bis Jahrzehnte nach einer durchgemachten Maserninfektion genannt.
Im Gegensatz zu den beiden vorgenannten Begriffen, kommt es bei Impfungen i.d.R. allenfalls zu verspätet als solchen erkannten Impfnebenwirkungen; speziell, wenn diese nur sehr selten auftreten.
Es dauert im Normalfall einfach entsprechend lange, bis aufgrund einer entsprechend hohen Anzahl an durchgeführten Impfungen der Zusammenhang zwischen Impfung und den Folgen auch mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden kann.
Warum sich in der aktuellen Diskussion, zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach wie vor so große Vorbehalte gegen die neu entwickelten mRNA-Impfstoffe halten, ist nicht verständlich. Hier manifestiert sich mittlerweile eine deutliche Diskrepanz zwischen kolportierten Gefahren / Risken und den Erfahrungen aus milliardenfachen, weltweiten Impfungen.
Es gibt derzeit keine Hinweise auf Spätfolgen durch die Impfungen. Selbst die befürchteten, seltenen Sinusvenenthrombosen als Folge einiger Impfungen sind deutlich zeitnah aufgetreten. Und ausgerechnet die am stärksten im Fokus stehende und hinterfragte mRNA Impftechnologie erweist sich derzeit als die wirkungsvollste und am wenigsten problematische Impf-Variante.
In dem Zuge ist auch nicht nachvollziehbar, wie einige Leserinnen und Leser hier noch auf weitere Impfstoffe warten wollen, speziell Kandidaten, die sowohl umstrittene Konservierungsstoffe und Adjuvantien enthalten, als auch das vielfach schon im Zusammenhang mRNA Impfstoffen als gesundheitlich bedrohlich bezeichnete Spikeprotein. Im Gegensatz dazu gibt es bekannte Impfstoffe mit über einem Jahr und mehreren Mrd. Impfdosen Erfahrung, ohne dass die vielfach befürchteten Nebenwirkungen (Mutation, ADE, Massensterben, Gedankenkontrolle, infektiöse Verbreitung des Impfstoffs, Miniroboter, Unfruchtbarkeit, etc.) überhaupt oder in erwähnenswerter Anzahl aufgetreten wären.
In der Geschichte der Impfstoffentwicklung gibt es keine weiteren Impfstoffe, die einer so dichten Kontrolle und Beobachtung unterlagen und sich als so sicher erwiesen haben, wie die derzeit in der Bundesrepublik hauptsächlich eingesetzten Impfstoffe gegen Sars-Cov-2.
Vermeintliche "Belege" zum Nachweis der Gefährlichkeit der aktuellen Corona-Impfstoffe erweisen sich regelmäßig als mindestens fragwürdig bis klar unzutreffend. Angebliche Beweis-Videos werden nach kurzer Zeit aus Netz genommen oder vom Plattformbetreiber gelöscht. Angebliche Beweis-Präsentationen kommen regelmäßig ohne Quellenangaben.
All Behauptungen und "Belege" führen aber zu einer vermeidbaren, großen Verunsicherung in Teilen der Bevölkerung, bis hin zu einer zunehmenden Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit. Meinung schlägt Fakten; eine bedenkliche Entwicklung.
Wohin das dann, gepaart mit Verschwörungsmythen und Radikalisierung, führt, mussten ja wir leider jüngst schmerzlich durch den schändlichen Mord an einem Tankstellenkassierer erfahren. Erschütternder Weise wird diese Tat dann auch noch in entsprechenden Bevölkerungskreisen gutiert, anstatt sich klar und unmissverständlich davon zu distanzieren.
Es gab hier schon mehrfach den Apell bzw. Aufruf, die angebliche Gefährdung durch die Corona-Impfstoffe, allen voran den mRNA basierenden, nicht nur zu theoretisieren, sondern als real existierend mit Zahlen zu untermauern und sinnvollerweise vergleichbar den entsprechenden Gefahren durch die natürliche Infektion gegenüberzustellen. Dem möchte ich mich hier anschließen. Wer also entsprechende Primärquellen anführen kann, möge dies bitte tun.
Hochachtungsvoll
ihr Dragan Ulrich
PS: Festzuhalten bleibt, dass noch immer nicht, auch nur ein Impfstoff benannt werden konnten, der erst durch lange Zeit nach der Impfung auftretende Spätfolgen auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein signifikant hohes Risiko der verabreichten Impfstoffe konnte weder durch Primärquellen, noch Zahlen belegt werden; auch nicht im Vergleich zur natürlichen Infektion.