21.09.2021
Hallo,
wenn ich das alles lese, frage ich mich immer mehr, habe ich jetzt was falsch gemacht, wenn ich mich hab impfen lassen.
Zur Risikogruppe der Übergewichtigen gehöre ich nicht. Mit BMI zwischen 17 und 18 (60kg bei 1,82m) bekommt man vom Arzt zu hören, man befinde sich ja an der Grenze zur Anorexie und solle endlich mal mehr essen. Nur: mein BMI war nie (nie!!!) ein anderer und essen kann ich, was ich will (auch zu Zeiten, als ich von LowCarb noch nichts wusste). Diäten kenne ich nicht. Mein Blutdruck ist schon ewig bei 100 zu 60. Medikamente nehme ich nicht. Aber reicht das aus, zu sagen, ich bekomme kein Corona?
Gibt es da nicht noch andere Kriterien? Denn trotz Schlankheit und Sportlichkeit habe ich blöderweise meine Baustellen (Polyneuropathie seit nunmehr 15 Jahren, Rückenschmerzen, morgendliche Steifigkeit, die trotz allen Laufens, Dehnens, Yoga sich nicht vom Acker machen wollen). Die Diagnoseversuche zogen sich über MS, Lupus, Bechterew, Schuppenflechtenarthritis... Alles nicht wahr - zum Glück!
Und was beim Doc herauskam: wie zu erwarten, ich muss am Aminogramm was tun. Da fehlte eine Menge! Mittlerweile schon viel besser, aber auch nach fast einem Jahr noch nicht alles im grünen Bereich.
Und das war für mich ein Grund, zu sagen: Dann vielleicht doch besser die Impfung. Kann natürlich sein, dass mit der Impfung auch wieder was in Unordnung gebracht wurde, weil das Immunsystem Animos braucht.
War es richtig? - ich weiß es nicht. Ich hab entschieden, danach zu gehen, was mir persönlich als das größere Risiko erscheint - völlig unabhängig davon, was gesellschaftspolitisch gewünscht oder für richtig gehalten wird. Und solange ich noch an meinen Blutwerten herumdoktern muss, halte ich eine Infektion für das größere Risiko. Ihr könnt mich gern eines besseren belehren ( leider bin ich aber nun schon geimpft).
Liebe Grüße
Elli