07.08.2021
Liebe Foristen,
Aus einem lesenswerten Artikel mit aufschlussreichen Schaubildern stammen die nachfolgenden Zitate:
"Pfizer Chef Alfred Bourla hatte Israel als weltgrößtes Impflabor bezeichnet. Im April deklarierte die Regierung den Sieg über die Corona-Infektion und Covid nachdem über 60 % der Bevölkerung geimpft waren, und die Sterblichkeitsrate in Großbritannien dank der Impfung in der 3. Welle sehr niedrig war. Es lohnt sich die Entwicklung im Rückblick nochmals zu analysieren."
"Die Impfung führt also nicht zu einer Verringerung der symptomatischen Fälle, wie früher von allen behauptet wurde, und die Verringerung der Todesfälle, die als Hauptwirkung der Impfung angenommen wurde, ist sehr ähnlich wie in den nicht geimpften Staaten mit ähnlichen saisonalen Spitzen.
Der Rückgang der Todesfälle in der dritten Welle in Israel und im Vereinigten Königreich im Vergleich zu den vorangegangenen Wellen ist also nicht auf die Impfung zurückzuführen, sondern darauf, dass die gefährdete Bevölkerung bereits in den vorangegangenen Wellen gestorben ist."
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Impfung möglicherweise nur eine geringe Rolle bei der Verringerung der Sterbefälle spielt, insbesondere bei mutierten Varianten wie Delta. Aber dafür sind weitere Beweise erforderlich.
Bei der Verringerung der symptomatischen Infektionen spielt die Impfung keine Rolle. Inwieweit die Impfung zur Verringerung der Sterblichkeit beiträgt, muss weiter untersucht werden.
Die Zulassungsstudien haben möglicherweise stark in die Irre geführt. Prof. Peter Doshi, Co-Herausgeber des BMJ, hatte wie berichtet in einem Artikel darauf hingewiesen, dass Pfizer knapp 4000 Probanden aus der Studie genommen hatte. Wären diese in der Studie geblieben, hätte sich die relative Wirksamkeit von den behaupteten 95% auf 19% bis 29% reduziert, wie Doshi errechnet, eine Zahl wie wir sie sehr wohl von den Impfstoffen gegen andere Atemwegsviren kennen:
Eine grobe Schätzung der Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Entwicklung von Covid-19-Symptomen, mit oder ohne positives PCR-Testergebnis, wäre eine relative Risikoreduktion von 19 % – weit unter der von den Aufsichtsbehörden festgelegten Wirksamkeitsschwelle von 50 % für die Zulassung. Selbst nach Abzug der Fälle, die innerhalb von 7 Tagen nach der Impfung auftraten (409 bei Pfizer-Impfstoff vs. 287 bei Placebo), was die Mehrzahl der Symptome aufgrund kurzfristiger Reaktogenität des Impfstoffs einschließen sollte, bleibt die Wirksamkeit des Impfstoffs gering: 29 %.
Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass diese Rechnung von Doshi das wahre Potenzial zumindest des Präparates von Pfizer beschreibt. Der Vergleich von Israel mit den Nachbarländern würde darauf hindeuten."
https://tkp.at/2021/08/07/vergleich-israel-mit-nachbarlaendern-zeigt-wirksamkeit-der-impfung/
LG, Albrecht