29.07.2024
Hier noch ein bisschen Zusatzinformation zu den Unterschieden der (natürlichen) Spikeproteine des Virus und denen der mRNA Impfung:
https://www.mdr.de/wissen/corona-covid-impfung-mrna-keine-schaeden-organe-spike-protein-100.html
Spike-Protein nicht gleich Spike-Protein
Tatsächlich wäre das auch ziemlich seltsam, denn das Spike-Protein, das der Körper infolge einer Impfung herstellt, ist nicht genau dasselbe wie beim Coronavirus: Es ist nämlich so verändert worden, dass es nicht an die Rezeptoren im Körper binden kann und in der Zelle bleibt. Das sei der entscheidende Unterschied, schreibt der Chemiker Derek Lowe. Natürlich produziere die Zelle das Protein, wenn die mRNA-Nanopartikel wirken.
Aber anstatt dieses Protein zu infektiösen Viruspartikeln zusammenzusetzen, wie es bei einer echten Coronavirus-Infektion der Fall wäre, wird dieses Protein an die Oberfläche der Zelle befördert, wo es bleibt. Dort wird es dem Immunsystem als abnormales eindringendes Protein auf einer Zelloberfläche präsentiert. Das Spike-Protein wird nicht freigesetzt, um frei durch den Blutkreislauf zu wandern, da es eine transmembrane Ankerregion besitzt, die es (wie der Name schon sagt) stecken lässt. So sitzt es im Virus selbst und tut es auch in menschlichen Zellen.
Auch auf die "berühmte" japanische Distributionsstudie, die Spikes "überall" im Körper nachgewiesen haben will wird eingegangen:
Dabei handelt es sich um eine sogenannte Biodistributionsstudie aus Japan. Diese Studien gehören bei der Zulassung von neuen Medikamenten und Impfstoffen zu den Standard-Untersuchungen. [...] Die Studie ist seit Monaten offen im Internet abrufbar. Sie wurde auch von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA bei der Zulassung der Impfstoffe mit begutachtet, wie aus dem Begutachtungs-Bericht hervorgeht.
PEI-Präsident Cichutek bestätigt das. Auch er kennt diese Untersuchung und erläutert, dass es eine typische Studie sei, bei der sehr große Mengen Impfstoff verwendet würden, um zu schauen, ob es bei wiederholter Gabe hoher Mengen Hinweise auf mögliche Schäden geben könnte. "Im Fazit kann man sagen, dass die Untersuchungen, die Herr Bridle hier anführt, nicht physiologisch relevante Bedingungen wiedergeben", sagt Cichutek. Bei einer Impfung würden erheblich geringere Mengen gespritzt. Die Untersuchung spiegle wieder, was ohnehin bekannt sei: "Nämlich dass das Spike-Protein auch bei der Pathogenese (Anm. d. Red.: Entstehung und Entwicklung einer Krankheit) der Coronavirus-2-Infektion beim Menschen eine Rolle spielt.
Weitere lesenswerte Informationen über die Impfstoffe auch hier (PDF Download):
https://www.biuz.de/index.php/biuz/article/download/4159/4114/19903&ved=2ahUKEwii6ZqryMuHAxXFhP0HHdAPAqkQFnoECBkQAQ&usg=AOvVaw0s0Ewcok1U6ZvkLARgpXeF