12.01.2026
Hallo zusammen,
ja, das ist wirklich eine Revolution. Und ein unerwarteter Lichtblick in der aktuellen US-Politik.
Aber leider ist hier ein unauflöslicher Widerspruch eingebaut: Es werden natürliche Lebensmittel empfohlen, allen voran rotes Fleisch, Geflügel und Vollmilch(-produkte), daneben Gemüse. Bei den gesunden Fetten werden natürliche Fette in echten Lebensmitteln Olivenöl, Butter und Rindertalg genannt.
Tierische Proteinquellen werden vor den pflanzlichen genannt. Und die Empfehlungen für Protein werden auf 1,2 bis 1,6 g/kg Körpergewicht erhöht.
Aber die aus den Anfängen der Ernährungsempfehlungen von 1980 stammende Obergrenze für gesättigtes Fett wird beibehalten: Gesättigtes Fett sollte 10% der täglichen Kalorien nicht übersteigen. Und das ist gerade mit natürlichen, nährstoffreichen tierischen Lebensmitteln nicht zu erreichen.
Das Wort "kalorienarm" taucht übrigens in der englischen Quelle, die ich gelesen habe (Zoe Harcombe) nicht auf. Es ist höchsten von "der richtigen Menge (the right amount)" die Rede.
Aber wenn der Autor deiner Quelle Ole seinem Text voranstellt, dass ein mündiger Bürger nicht den Staat braucht um zu wissen, wie er sich ernähren soll, kann ich nur müde lächeln. Auch die mündigsten Bürger "wissen", dass gesättigtes Fett ungesund ist und greifen ohne nachzudenken zu fettarmen Produkten. Nach jahrzehntelanger Verunglimpfung von tierischem Fett, Eiern und immer mehr auch von Fleisch.