07.09.2018
Erfahrung mit Lithium: Meine Frau hat mit der Einnahme von Lithium erfolgreich ihr depressive Verstimmung beseitigt!
Zur Vorgeschichte: Familiär bedingt, hat sie öfter mal mit depressiven Phasen zu kämpfen. So wird im Winter gern mal Laif900 gegen die Winterdepression eingesetzt. Momentan kämpfte sie damit nach der Geburt des Kindes. Sie ging zu einer Therapeutin, die auf Schwangerschaftsdepressionen spezialisiert war. Als meine Frau da vorstellig wurde, meinte diese zu ihr, sie wirke doch sehr instabil auf sie und sie würde sie am liebsten gleich einweisen (…)!
…ob das familientechnisch möglich wäre…Meine Frau war daraufhin doch entsetzt, denn so schlecht fühlte sie sich eigentlich gar nicht. Man einigte sich dann auf eine Therapie mit Antidepressiva. Zu Hause lasen wir uns den Beipackzettel durch, in der Länge einer Tapetenbahn! Da meine Frau noch stillt, kamen Antidepressiva eigentlich nicht infrage.
Ich riet ihr dann zu Lithium, zumindestens mal testen, eventuell noch Tryptophan zusätzlich. Die Pillen kann sie bei Nichterfolg ja immer noch nehmen.
Omega3, Vitamin D, K2, das nimmt sie schon seit Jahren. Ihr Magnesiumspiegel, Serumwert 0,65, Aminisäuren laufen am unteren Rand der Referenzwerte lang, aber der Eiweißspiegel bei respektablen 7,5!
Meine Frau ließ sich dann darauf ein: Eiweißshake zusätzlich zum Frühstück. Magnesium, B-Komplex mit Schwerpunkt auf Folsäure, Zink und jeden zweiten Tag 5mg Lithium. Täglich wurden ca. 2 Flaschen Fachinger getrunken.
Nach ca. 10 Tagen sagte sie, es scheint zu wirken. Jeden zweiten Tag, an dem sie das Lithium nimmt (5mg), fühlte sie sich deutlich besser. Nach ca. 3 Wochen keine Depression mehr. Die Stimmung war gut, selbst wenn das Kind sie nachts wach hielt.
Ihre Worte: Wieder Spass am Leben, die Welt wieder in Farbe und nicht in SchwarzWeiss. An einen Placeboeffekt glaubt sie nicht, da sie zuvor davon ausging, dass es sowieso nichts bringen würde…
Das ist doch wirklich der Hammer! Da soll meine Frau schulmedizinisch behandelt werden, heisst massive Medikamentenzufuhr, das Kind müsste sofort abgestillt werden, am Besten gleich in eine Klinik einweisen lassen, und dann… ein paar Milligramm eines Spurenelementes richten es!
Wir reden hier von der Zufuhr eines, nicht einmal essentiellen Spurenelementes, im Bereich von 3.5mg täglich, das die Wirkung eines nebenwirkungsreichen Medikamentes überflüssig macht, einen Klinikaufenthalt erspart.
An dieser Stelle: Unseren Dank an Dr. Strunz, für seine unermüdliche Informationsflut, gerade zum Thema Lithium!