24.11.2023
Patricia,
du bietest ja echt eine "tolle" Diskussionsgrundlage.
* Zweifelst Zahlen /Studien an, ohne dich offenbar auch nur im Geringsten mit der Mehtodik auseinandergesetzt zu haben.
* Kannst keine besseren Zahlen liefern, bzw. willst nicht, weil du pauschal unterstellst, dass deine Zahlen nicht anerkannt werden (also genau das, was du ohne nähere Begründung mit den Zahlen der schwedischen Studie machst)
* Du verkennst völlig, dass man eben erst als Geimpfter gelten kann, wenn man aufgrund der Impfung die Chance hatte, einen Immunschutz aufzubauen. Der ist eben nicht unmittelbar nach dem Pieks da.
* In der Studie geht es um Long-Covid. Dafür wurden sowieso nur Personen berücksichtigt, die später als 28 Tage nach einer diagnostizierten Covid-Infektion Long-Covid entwickelt haben. Einfach mal den Absatz über die Methodik in der betreffenden Studie lesen!
Was meiner Meinung nach Long-Covid ist, ist hier unerheblich, da wir gerade über die Studie und ihre Ergebnisse diskutieren.
"Wer innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung Beschwerden bekommt, gilt als Ungeimpfter."
Diese Aussage ist so falsch wie unsinnig. Allenfalls, wer innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung an Corona erkrankt, gilt als ungeimpfter, da man unterstellt, dass er u.U. noch nicht den vollen Impfschutz entwickelt hat. Man kann sicher streiten, ob man diese Zeitspanne auf 14 Tage oder kürzer (z.B. 5 Tage) definieren sollte. Aber offenbar geht man davon aus, dass nach diesen 14 Tagen der individuell maximale Impfschutz nach Gabe der Impfdosis etabliert ist.
Übrigens, selbst wenn man unterstellen würde, dass einige oder sogar alle der geimpften vermeintlichen Long-Covid Betroffenen in Wahrheit an Post-Vax leiden, schneidet die Gruppe der Ungeimpften immer noch 250% schlechter ab.
Wie gesagt, wenn du bessere/zuverlässigere Zahlen hast, immer her damit.