"Es gibt auch unglückliche Dumme mit Depressionen und glückliche Schlaue ohne Depressionen."
Definitiv! Da kann sogar ich mich wiederfinden.
"Leider sind alle Klimarettungsaktionen aber wieder Industrie-getrieben - sprich es werden neue Gadgets benoetigt, wie E-Autos, Waermepumpen, Solarzellen, Windraeder usw. - alles Dinge, die erst mit hohen CO2 Emissionen hergestellt werden muessen."
Glücklicherweise gibt es entsprechende Gadgets und man kann auf entsprechend CO2 arme/freie Varianten ausweichen, ohne zum Amish mutieren zu müssen. Und gerade WKA, PV und WP sparen natürlich über den Betrieb deutlich mehr CO2 ein, als, für ihre Produktion benötigt wurde.
Und was den KFZ Ringtsusch mit den Kasachen angeht, hier hängt die Bilanz von der Situation ab. Ersetzt der Kasache einen noch stärkeren "Stinker" ist der Ringtausch positiv zu bewerten. Würde er ansonsten einen größeren Stinker kaufen ebenfalls. Ein BEV wird er sich wohl (noch) nicht leisten können.
Aber ich finde es schön, dass du beginnst, ib fie Richtige Richtung zu denken; Babysteps, immerhin.
Am besten wäre es natürlich, massiv auf PKW zu verzichten bzw. zu reduzieren. Wird auf freiwilliger Basis aber wohl nicht funktionieren. Und dann braucht es also wieder eine "diktatorische" Maßnahme...
Übrigens, selbst wenn(!) EE lokal etwas beeinflussen, dann nicht das Klima (geographisch und zeitlich gemittelt) sondern allenfalls das (Mikro)Klima (lokal). Und auch da kann natürlich eine lokal als Verschlechterung wahrgenommene Entwicklung zu einem globalen Vorteil gereichen.
Das Thema ist halt etwas komplexer, als hier Sonne /da Regen. Und auch altes Schlagerliedgut eines von mir sehr geschätzten Niederländer erschließt die Zusammenhänge nur unzureichend.
Spoiler: Wenige 1/10 Grad Unterschied in den Temperaturen von Atmosphäre und Ozeanen erhöht den Energie und Feuchtigkeitsgehalt bisweilen dramatisch. Korrelierend steigen dann Niederschlagsmengen und Energieentladung (Blitze, Stürme, Böen, Wirbelstürme).