31.12.2021
@Ivan S.
Vorab noch etwas zur Fördersumme bezüglich der Forschung Covid19 im Zusammenhang mit SARSCoV2. Die Summe von 45 Mio € bezieht sich nur auf Deutschland.
Zu den „Impfstoffen“ z.B. Biontech/Pfizer ist folgendes zu sagen:
Dieser Stoff ist ein mRNA (Boten RNA) basierter Stoff mit dem Wirkstoffnamen Tozinameran. Die mRNA ist einzelsträngig und wird durch zellfreie in-vitro-Transkription aus DNA-Vorlagen hergestellt. Somit komplett synthetisch. Vereinfacht gesagt soll dieser Stoff die synthetische mRNA mit Hilfe der Nano Lipidpartikel in die Zellen transportieren wo dann die Zellen veranlasst werden sollen das Spike-Protein zu bauen. Anzumerken wäre noch, dass die Sequenzen vom behaupteten „Virus“ und das synthetische Gen von Tozinameran sehr unterschiedlich sind. Nicht nur in der Abfolge der Nukleotide, sondern auch in ihrer chemischen Natur. Das nur am Rande, denn es ist völlig unerheblich was hier gemacht und zusammengebraut wird. Die Frage ist, was diente als Grundlage um diesen Stoff zu entwickeln und zu produzieren? Laut Aussage von Albert Bourla (CEO Pfizer), Zitat:“Die Daten die wir haben stammen von einem Pseudovirus.“ Ich denke die meisten wissen wie die Definition von -Pseudo- lautet. Das entspricht sogar der Wahrheit denn niemals wurde SARSCoV2 wirklich wissenschaftlich isoliert. Somit können auch keine sauberen Daten bezüglich des „Viralen“ Genoms existieren nebst kompletter Biochemie des Aufbaus und der Proteinhülle. Warum das so ist kann man nur verstehen, wenn man sich des Papers von Fan Wu et. al annimmt und versteht was hier gemacht wurde.
Also was haben die Chinesen um Fan Wu gemacht?
Aus der Publikation von Fan Wu et al (Nature, Vol 579 vom 03.02.2020), in der das Genom (kompletter Erbgutstrang) des SARSCoV2 zum ersten Mal vorgestellt und zur Vorlage aller weiterer Alignments (Ausrichtungen) wurde, geht klar hervor, dass man eindeutig die gesamte aus einer Bronchiallavage (BALF) eines Patienten gewonnene RNA genutzt hatte, ohne dass zuvor eine Isolation oder Anreicherung von viralen Strukturen bzw. Nukleinsäuren stattgefunden hätte. Diese RNA wurde dann in cDNA umgewandelt und Moleküle mit einer Länge von gerade einmal 150 Nukleotiden sequenziert, um mit Hilfe derer rein rechnerisch das komplette Genom, welches eine Länge von ca. 30.000 Nukleotiden aufweist, zu konstruieren.
Anmerkung: Drosten ließ die Reagenzien (Primer) für seinen PCR-Test synthetisieren, noch bevor die chinesischen Wissenschaftler um Fan Wu vom 10.01.2020 auf den 11.01.2020 ihre vorläufigen Sequenzvorschläge für das „Virus“ online der Welt präsentiert hatten. Wahnsinn oder? Er benutzte für das Alignment seines Test´s, eine Sequenz vom behaupteten „Corona Virus“ (SARSCoV1), von 2003. Und dieser Test wurde dann von der WHO für den weltweiten Einsatz freigegeben. Wie schon gesagt, alles bevor die Chinesen ihre Daten präsentiert hatten. Im Zuge dieser Entwicklungen, wurde 2019nCoV dann in SARSCoV2 umbenannt. Also ich halte das für einen Skandal.
Hier noch ein Zitat von Drosten aus seinem Paper: „Vor der Bekanntmachung öffentlicher Virus-Sequenzen aus Fällen mit 2019-nCoV, haben wir uns auf Berichte aus den Sozialen Medien verlassen, in denen der Nachweis eines SARS-ähnlichen „Virus“ angekündigt wurde. Deswegen haben wir angenommen, dass ein mit SARS in Verbindung stehendes CoV beim Ausbruch involviert ist.“ Das ist unglaublich wissenschaftlich. Man vergesse eines nicht, Prof. Drosten ist Regierungsberater.
Die Chinesen erschufen also aus sehr kurzen Teilstückchen das Genom des „Virus“, bestehend final aus 29.903 Basen lediglich computergestützt durch die Anordnung an ein vorgegebenes Genom (Alignment). Bestehende Lücken wurden durch Fan Wu et al rechnerisch geschlossen, unter der Annahme, wie die angenommenen Eiweiße des angenommenen „Virus“ und deren angenommene Gene (10 bei SARSCoV2) und deren RNA-Produkte wahrscheinlich aussehen. Von welchem Umfang die entstandenen Lücken waren, ob 10% oder 90% des Genoms, ist der Publikation nicht zu entnehmen. Außerdem wird die RNA meistens in cDNA verwandelt um sie sequenzieren zu können. Direkte RNA-Sequenzierung (z.B. Nanopore) ist schon allein 10% Fehler behaftet. Was hier getan wurde ist die Schaffung eines Modell des „Virus“ am Computer. Wichtig ist zu verstehen das dieses Virus-Modell noch nie, von niemanden weltweit, als Ganzes und Intaktes isoliert wurde. Wären viele „Viren“ vorhanden, könnte man sie wie Bakteriophagen einfach in großer Zahl im Dichtegradienten isolieren, in isolierter Form in großer Zahl fotografieren und komplett biochemisch charakterisieren. Die Anwesenheit langer Nukleinsäuren kann man direkt in der Gelelektrophorese nachweisen, auch RNA. Somit muss klar sein, dass kein einziger Virologe weltweit ein ganzes und intaktes SARSCoV2-„Virus“ in der Realität zu Gesicht bekommen.
Sämtliche Virologen, unter anderem Streeck, Marco Binder usw., die behaupten sie hätten ein ISOLAT im Kühlschrank irren sich. Es ist immer die gleiche Vorgehensweise wie man zu diesem Pseudo-ISOLAT kommt. Was glaubt ihr, wieviel körpereigne Sequenzen aus der jeweiligen kompletten BALF des Patienten eines jeden behaupteten „ISOLATS“ vorhanden sind. Nun wenn man weiß das ca 95% der Mikroben sichtbar sind aber nicht kultivierbar, wird klar das deren RNA und DNA-Sequenzen nicht bekannt sind.
Und nun zum Schluss nochmal verkürzt zusammengefasst die technischen Schritte des Sequenz-Alignments anhand SARSCoV2.
Das Genom von Fan Wu et al 29.903 Basenpaare lang, ist nur gedanklich anhand eines Alignments konstruiert worden. Dieses wird anhand vieler Rechenschritte getan, indem man aus einer BALF (genetisches Material) eines Patienten sehr viele kurze RNA-Sequenzen aufaddiert.
- Dabei wurde alles aus der BALF sequenziert.
- Die uns „bekannten“ menschlichen Sequenzen (Abgleich einer Datenbank) in dem Gemisch von genetischen Material werden herausgerechnet.
- Dann werden die überlappenden Sequenzen aus dem noch vorhandenen Set herausgefiltert.
- Bevor die überlappenden Sequenzen zur weiteren Verwertung aus dem Set der BALF herausgezogen werden, werden die 150er Nukleotid Stücke rechnerisch in 21er Stückchen unterteilt: 1-21, 2-22, 3-24 … 129-150.
- Mit diesen 21-kMers (im Alignment-Programm Megahit; 25er-kMers im Alignment-Programm Trinity), wird nach Überlappungen gesucht, die natürlich vielfach gefunden werden.
- Alles was überlappt, wird als Contigs bezeichnet. Alles was nicht überlappt, wird aus dem Alignment herausgefiltert.
- Dann werden diejenigen Sequenzen, die auf das vorgegebene Genom (Fledermaus Corona Virus) passen, mittels BLAST-Programm, für das Alignment verwendet.
- Wieviel Prozent des gesamten Genoms Lücken (Gaps) aufweist, wird nicht angegeben.
- Ein Gap-filling Programm schließt diese offenen Lücken, indem errechnet wird, welche Art Gen (für ein Eiweiß des „Virus“) an diese Stelle passen würde.
- Dann wird noch weiter geglättet, um die Regeln der ORFs (open reading frames = Leseraster) zu erfüllen.
Was sagt uns das: Das was hier in allerhand Schritten künstlich erstellt wurde, alles unter lediglich geglaubten, niemals verifizierten „Annahmen“, hat mit der Realität rein gar nichts zu tun!!
Und nun sollen auf Grundlage dieser Pseudodaten, anders kann ich das nicht nennen, spezifische „Impfstoffe“ entwickelt werden, die in der Lage seien sollen einen nicht wissenschaftlich nachgewiesenen „Virus“ zu bekämpfen. Das ist nicht möglich und kann nur nach hinten losgehen.
Ich hoffe das war einigermaßen verständlich und wünsche allen Foristen einen super tollen und hoffnungsvollen Rutsch ins Jahr 2022.
Viele Grüße
Dirk