28.11.2021
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
so unterschiedlich sind die Ansätze im Umgang mit der neuen Virusvariante.
Die Experten der Virulogie und Epedemiologie Stufen dir neue Omikron Variante als "besorgniserregend" ein und planen und empfehlen präventive Maßnahmen, um die Ausbreitung und Auswirkungen zu mindern, bzw. zu begrenzen. Die Politik verschiedener Länder nimmt das auf und ordnet Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln an. Wohlwissend, dass die Datenlage noch sehr begrenzt ist und die Maßnahmen ggf. zu weit gegriffen sind. Im Zweifelsfall im Sinne der Sicherheit und Gesundheit lieber etwas über das Ziel hinaus schießen.
Die selbsternannten "Experten" allen anscheinend erst Mal abwarten und erst dann Maßnahmen ergreifen, wenn sicher(!) feststeht, dass diese Virusvariante eine entsprechend hohe Gefährdung darstellt. Das kostet potentiell viele Menschenleben. Und im Zweifelsfall ist es fraglich, ob dann noch ausreichend schnell regiert werden kann. Omikron hat es in einem Ursprungsland in einer Woche von 1% auf 30% Anteil am Infektionsgeschehen geschafft.
Sehr geehrter Herr Carlos,
mir ist der Kausalzusammenhang zwischen Abbau von Intensivbetten und Reduktion von Intensivpatienten nicht klar. Ließe sich das Prinzip auf andere Bereiche übertragen? Z.B. massiv Polizeikräfte abbauen, um die Kriminalität zu senken?
Ja, es gab auch in der Vergangenheit immer wieder Überlastungen bei Intensivstationen. Aber nie so ausgedehnt und lang andauernd.
Ich plädiere zur Vorsicht. Wir werden um härtere Maßnahmen nicht mehr herum kommen; so oder so. Erstimpfungen werden vor Weihnachten kaum mehr Menschen schützen.
Beste Grüsse
Dragan Ulrich