18.11.2021
Sehr geehrter Herr Ulrich,
um auf Ihre Fragen einzugehen:
"Man könnte diese Zahlen jetzt statt auf die Anzahl der Impfungen auf die Anzahl der geimpften Personen beziehen. Dann würden sich die Risiken/Wahrscheinlichkeiten um ca. den Faktor 2 verschlechtern und man wäre im Bereich Ihrer Werte."
Na das ist doch prima, dass wir hier ein gemeinsames Veständnis bzw. die gleiche Berechnung haben. Und es ist durchaus sinnvoll, das Risiko auf den Kreis der Empfänger zu beziehen und nicht pro Impfung.
"Sie schreiben von einer Dunkelziffer "irgendwo bei 2 bis 3". Worauf begründet sich diese Annahme?"
Dazu gibt es hinreichend Aussagen von Ärzten, die kund tun, dass sie nicht zum Melden kommen, da sie 12h am Tag in der Praxis stehen UND für das Melden keine Entschädigung bekommen. Wir brauchen hier aber nicht spekulieren...nehmen wir einfach nur die offiziellen Zahlen von PEI.
"Im Falle der Covid-19 Erkrankung sind Sie sehr schnell dabei, das mit dem Hinweiß, es seien doch nur Alte und Vorerkrankte betroffen, zu bagatellisieren."
Nein! Das tue ich nicht. Ich differenziere ganz klar nach Altersstrukturen. Sie sehen jedoch am Beispiel England, wie auch an den Todeszahlen in Deutschland, dass es primär die "kranken Alten" betrifft.
Und nochwas...was Sie ggf. überrascht. Ich bin nicht per se gegen eine Impfung. Ich bin gegen die Impfung von Kindern, Schwangeren und Kerngesunden. Vor allem bin ich gegen eine Impfpflicht...weil es eine indivuelle Entscheidung sein muss. Aber ich sehe das Risiko für Ü40 und "metabolisch ungesund" für einen schweren Verlauf durchaus als hoch an und da ist eine Impfung u.U. schon sinnvoll.
"Interessanterweise treffen Sie diese Differenzierung im Falle von vermeintlichen Impftoten nicht. Warum nicht?"
Tut mir leid, ich verstehe die Frage nicht. Man sieht die Impftoten leider auch nicht aufgeschlüsselt nach Alterklasse, wieviele Impfungen, Gesundheitsstatus usw.. Man sieht nur die absolute Zahl. Wäre aber durchaus interessant, denn es gibt leider viele Meldungen von 12-30jährigen, die auf dem Fußballplatz tot umfallen, nachdem sie eine Impfung bekommen haben. Und es wäre sehr interessant, ob das wirklich statistisch relevant oder schmerzhafte Einzelfälle sind. Wissen wir nicht!
"Wie man es auch dreht und wendet, in jeder Alterklasse ist das Risko eines schweren Covid-19 Verlaufs massiv höher, als das Risiko einer schweren Impfkomplikation."
Hier liegen wir weit auseinander. Ich sehe das Risiko für Kinder, einen schweren Covid-19 Verlauf als quasi nicht vorhanden. Dito für die wenigen noch verbliebenen gesunden Erwachsenen...ja sind nur noch (hoch gegriffen) 10% der Gesellschaft. Aber es gibt sie...und auch für diesen Kreis ist das Risiko, wie wir an allen Studien zu Covid-19 und Vorerkankungen sehen, sehr gering für einen schweren Verlauf. Da sehe ich das Risiko der Impfung als VORSORGE für nicht akzeptabel.
Aber nochmal: Individuelle Entscheidung!
"Abschließend noch die Frage, woraus geht hervor, dass wir uns hier in einem "orthomolekularen LC-Forum" befinden?"
Ich empfehle Ihnen, einfach mal die Bücher und die News von Dr. Strunz zu lesen. Dann erübrigt sich diese Frage.
Hochachtungsvoll,
Robert Krug