"Das Biotech-Unternehmen BioNTech hat im ersten Quartal stark von seinem Covid-19-Impfstoff Comirnaty profitiert. Der Umsatz wuchs um mehr als das 70-Fache.
Sein Covid-19-Impfstoff hat das Geschäft von BioNTech in völlig neue Dimensionen gehievt. Von Januar bis März setzte das Mainzer Biotech-Unternehmen 2,05 Milliarden Euro um - nach 27,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn betrug rund 1,13 Milliarden Euro nach einem Verlust von 53,4 Millionen. Hauptgrund für die damaligen Verluste waren hohe Forschungs- und Entwicklungskosten. Bis Anfang Mai lieferte das Unternehmen weltweit rund 450 Millionen Dosen seines Impfstoffs in 91 Länder oder Regionen aus.
Insgesamt rechnet BioNTech nun bis Ende des Jahres mit einer Produktionskapazität von drei Milliarden Dosen sowie mehr als drei Milliarden produzierten Dosen des gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer vermarkteten Vakzins im Jahr 2022. Pfizer hatte sich zuletzt sogar noch optimistischer gezeigt und vier Milliarden Dosen für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.
Insgesamt rechnet BioNTech nun bis Ende des Jahres mit einer Produktionskapazität von drei Milliarden Dosen sowie mehr als drei Milliarden produzierten Dosen des gemeinsam mit Pfizer vermarkteten Vakzins im Jahr 2022.
Bereits am Wochenende hatte BioNTech eine Großbestellung der Europäischen Union für die kommenden Jahre von bis zu 1,8 Milliarden weitere Dosen erhalten. Damit sollen bis ins Jahr 2023 die 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU gegen Covid-19 geschützt und Impfungen von Erwachsenen aufgefrischt werden. In Kanada darf Comirnaty nun auch an Jugendliche ab zwölf Jahren verimpft werden." - Quelle: Tagesschau.de
Ohne Worte.