Ich hab bis jetzt nach Jahren LowCarb noch kein Schleimhautproblem, obwohl ich öfters ein Problem hab mit trockenen Händen und Füssen. Aber ich bin aber auch salzsüchtig, esse davon recht viel und speichere dadurch natürlich mehr Wasser, wahrscheinlich sind auch die Schleimhäute davon feuchter. Außerdem esse ich normal morgens schon recht viel Obst und später am Tag manchmal noch rote Beete oder Möhren, 3- mittelgroße 4 Äpfel etwa, mal bisschen mehr, mal weniger. Ich muss das aber demnächst runterfahren für Keto. Ich esse nur noch meine selber gesammelten Bio Äpfel auf und dann gehts los, ich bin aber auch jetzt schon sparsam, nur noch 1 Apfel pro Tag und der nur morgens direkt vor dem Krafttraining nach dem Nüchternlauf. Mir geht es jedenfalls viel besser, wenn ich nach dem Frühstück die KH so gut wie möglich abdrossle und Intervallfasten von 12-16 Stunden, also nur noch 2 Mahlzeiten, davon die zweite am Tag so gut wie es geht ohne KH . Ich mache recht viel Sport, Nüchternlauf morgens, 60 min Radfahren (täglicher Weg etwa) 3x wöchentlich Kraftsport, Rückengymnastik und Yoga etwa 3x pro Woche und die Nervenübungen von Chang.
Was die Schilddrüse angeht: Ich hatte 20 Jahre lang Augentropfen genommen, wegen trockener Augen. Nachdem ich angefangen habe Seealgentabletten zu nehmen brauch ich keine mehr, die Augen sind nicht mehr trocken.
Danke an Thorsten, der Link war sehr informativ. Dann weiß ich jedenfalls, ab wann ich merke, dass ich mehr KH verbrenne als ich esse, nämlich wenn ich trockene Schleimhäute kriege. Vielleicht krieg ich ja auch deshalb keine, weil ich die Seealgentabletten nehme. Im verlinkten Artikel steht allerdings auch, dass Gehirn und Nerven Glukose brauchen und unter Keto leiden, in der Wahls Diät steht aber genau das Gegenteil, dass sich angegriffene Nerven durch eine ketogene Diät wieder heilen. Terry Wahls ist Ärztin und hat die eigene MS wie auch die von zahlreichen Patienten durch ihre Diät und andere Lebensumstellungen geheilt. Teil der Wahls Diät ist es auch, ein genaues Tagebuch zu führen darüber was man isst und wieviel davon und welches Training man absolviert, Stresslevel usw. Damit kann man aufspüren, was hilft und was die Symptome verschlimmert. Jeder Körper ist ja ein wenig anders und hat auch einen anderen Stoffwechsel und eine andere Psyche.