18.10.2022
Hallo zusammen,
ich wende mich an das Forum mit der Hoffnung, dass ihr einen Ratschlag für uns habt.
Meine Mama leidet seit nun fast 8 Monaten an einer Depression (Alter 64). Sie hat in den letzten 6 Jahren eine geringe Dosis Antidepressiva genommen (Citalopram in einer sehr geringen Dosis) womit es ihr ganz gut ging. Letzten Sommer hat sie es abgesetzt, weil es ihr wieder gut ging. Nur leider kam jetzt der Hammer. Es ging ihr wieder schlechter im Winter und sie hat erneut angefangen Antidepressiva zu nehmen, nachdem sie plötzlich über körperliche Beschwerden, zuerst Rückenschmerzen, später Schlaflose Nächte geklagt hat. Es wurde so schlimm, dass sie in eine psychstrische Klinik gegangen ist, nachdem sie ihren Alltag überhaupt nicht mehr auf die Reihe bekommen hat. Dort haben sie die Medikamente hoch gesetzt, teilweise gewechselt und vieles ausprobiert und sie hat einiges an Therapien mitgemacht. Dort haben sie den Schlaf im Griff bekommen, jedoch ist ihr Allgemeinzustand nach 3 Monaten nicht besser geworden. Danach ging es für 3 Wochen nach Hause wo sie versucht hat sich wieder einzuleben und den Alltag wieder selbst zu leben. Leider mehr schlecht als Recht. Auf eigenen Wunsch ging sie nun für 6 Wochen in Klinik Nr 2. wo sie diese Woche nun nach Hause kommt. Sie haben in der Klinik einiges an Therapien mit ihr gemacht, sie hat an vielen Sachen teilgenommen aber nach eigener Aussage nur mit grosse anstrengung. Sie hat mittlerweile ihr Selbstvertauen verloren, hat Probleme Gespräche mit anderen zu führen und Sachen zu unternehmen, da sie innerlich total angespannt ist. Sie kann sich seit Monaten nicht mehr entspannen. Nach ihrer Aussage hat sie das Gefühl, dass es sie innerlich zerreißt und ihr Kopf total durcheinander ist. Sie hat auch keine Gefühle mehr und es dreht sich alles nur noch um ihre Krankheit. In der Klinik suchen sie immer nach einem Grund, aber sie finden ihn nicht.
Erschreckend war heute die Aussage des Arztes, dass es nur wenig Hoffnung gibt, dass es jemals bei ihr wieder besser werden wird.
Das will und kann ich so nicht akzeptieren. Ich würde ihr gerne helfen, dass es ihr wieder besser geht.
Habt ihr evtl Tipps für uns was man für Alternative natürliche Sachen zusätzlich aktuell zu antidepressiva (SCitalopran, Trazodon, Pimperon) man nehmen kann, was gut ist zu Essen, was ihr helfen könnte wieder mehr Kraft zu bekommen, dass sie den Mut bekommt weiter zu machen und evtl dann die Antidepressiva langsam auszuschleichen?
Für Tipps und Ideen wäre ich euch sehr dankbar.
Liebe Grüsse
Steffi