"Nur ich sehe hier diese faserreichen, urgesunden Kohlenhydrate nicht. Bei Kohlenhydrate, sind wir doch alle mal ehrlich, denken doch alle an Schokopudding, Spaghetti Bolognese, Wurstbrot. Das steht aber bei den Urvölkern nu gar nicht ... "
Deswegen ist für mich Differenzieren und Kontext so wichtig. Es gibt eben nicht nur die ungesunden Kohlenhydrate, sondern auch gute.
Bei pauschalem KH-Bashing werden aber alle stumpff über einen Kamm geschoren. Das kann weder sinnvoll noch zielführend sein.
Nachtrag zum Thema epidemiologische Studien (Befragungsstudien), hier hat Dr. Strunz ja schon mehrfach seine grundsätliche Meinung zu geäußert:
https://www.strunz.com/de/news/perlen-im-sand.html
"Tatsächlich wurden immerhin 35 000 Frauen in der Menopause befragt. Befragt? Die durften ein einziges Mal einen Fragebogen ausfüllen und ihre Ernährungsgewohnheiten notieren. ...]
Nenne ich eine Schrottstudie."
https://www.strunz.com/de/news/coregasm.html
"Ich muss Ihnen gestehen: Diese Befragung, diese Studie glaube ich nicht."
https://www.strunz.com/de/news/leere-speicher.html
"Verlässt sich nämlich auf Befragungen, auf Statistiken, also auf recht wachsweiches Wissen. Molekularmedizin ist naturwissenschaftlich präzise Messung. Ein völlig anderes Denken"
https://www.strunz.com/de/news/rotes-fleisch-toetet.html
"Prof. Antes vom Deutschen Cochrane-Zentrum in Freiburg (Sie kennen ihn inzwischen), hält von solchen Befragungs- und Erinnerungsstudien wenig."
Was ist an der PURE Studie anders, besser, glaubwürdiger, als an anderen Befragungsstudien? Außer, dass sie das strunzsche Dogma der bösen Kohlenhydrate stptzt.
Um wieviel erhöht sich die Sterblichkeit, und in welchem Kontext? Mit Prozenten läßt sich ja wunderbar spielen, wie wir mittlerweile ja allle wissen.
LG,
Thorsten