Forum:Gesundheit - Doch Statine nehmen ? Hohes Cholesterin und Lip a

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Thomas V. 6788 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Carlos, du schreibst: Der Blick auf die fitten 90-100 Jährigen zeigt oft sehr dünne Personen, die viele Entbehrungen (Verzicht) hatten.

Das bedeutet aber nicht unbedingt,  dass diese Menschen schon immer so dünn waren...Vielmehr liegt es an der Sarkopenie.

Ernährung halte ich persönlich für überbewertet,

Ich würde eher sagen, in der Bevölkerung wird die Ernährung massiv vernachlässigt. Für mich ist sie die Basis, auf der alles weitere aufbaut, vom Schlaf über Bewegung bis hin zur Lebensqualität. Was überbewertet wird ist das Fixieren auf Dogmen und Extreme, wie es von einigen auch hier im Forum praktiziert wird.

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Uliginosa 711 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo zusammen,

Carlos, schön zu sehen, dass wir auch mal einer Meinung sind - in Bezug auf das Buch der Jaminets "The perfect health diet". Ein wirklich beeindruckend fundiertes Buch. Und sie empfehlen tatsächlich Carbs, aber eben "sichere" - (auffälligerweise ist nichts davon hier heimisch - es müsste aber auch eine europäische Variante verträglicher Carbs geben - wahrscheinlich am ehesten echtes, durchfermentiertes Sauerteigbrot.) Tatsächlich empfehlen aber auch Paul und Shou-Ching Jaminet etwa 90 bis 100 g Kohlenhydrate, also eben auch LowCarb. 

Und tatsächlich sind die individuellen Unterschiede sehr wichtig - wenn du, Carlos, (noch) alles essen kannst und spontan fasten ohne Probleme, hast du einach auch Glück. Manche schaffen es nicht ohne ernste Probleme und / oder geben auf, bevor sie die Umstellung schaffen. 

Und auch für mich ist Essen Genuss. Auch mal ein Eis oder guten Kuchen einer Kollegin. Aber ich koche meistens selbst und da lasse ich Industriesch..., Pflanzenöl und die übermäßige Carbs einfach weg.

Und ich gebe zu: Ich glaube nicht an die magische Kraft des Hafers. Ich habe keinen Hafer gebraucht um gesund zu werden, noch um es zu bleiben. 

Und wenn mein hohes Cholesterin nicht pathologisch ist (hohes HDL, sehr niedrige Triglyceride), und nur durch unnatürliche, Maßnahmen mit Nebenwirkungen gesenkt werden könnte, warum sollte ich es dann senken? 

Trotz "optimalem" Lebenstil geht mein LPa von ca. 250 nicht runter. Strunz selbst sagte schon 2018, dass das mein einziger Risikofaktor bleiben solle - so halte ich das. 

Und @Kirsten, informiere dich, die Cholesterinhypothese war von Anfang an unwissenschaftlicher Unfug, sie wird nicht richtiger durch die ständigen Änderungen und millionenfaches Wiederholen. Herzinfarkte gibt es mit hohem und niedrigem Cholesterin. Cholesterin is lebenswichtig, gerade auch im Gehirn. Und auch LPa an sich ist auch entstanden um uns zu schaden.

Schöne Pfingsten allerseits!

Uli

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Carlos 1245 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Kurzer Nachtrag. Ich habe im Januar Sonntags einen Artikel von Peter Schwarz gelesen (Buch Wasserfasten) und habe ohne weitere Vorbereitung Montag bis Freitags gefastet. Mir reichte die Info, dass der Körper genug Energie bereitstellt. Montags Glaubersalz gekauft und los ging es. Ich habe das bewusst niemanden erzählt, damit ich nicht mit Bedenken der Mitmenschen abgelenkt werde. Manche machen das Ganze in einer Klinik oder im Urlaub, usw. Vielelicht ist gerade die Ablenkung mit Arbeit, Sport der Schlüssel (laut peter Schwarz soll man arbeiten und Sport treiben ( auch um keine Muskulatur zu verlieren). Jeder ist anders. Ich bin eher von der Fraktion "einfach mal machen und sich nicht verrückt machen lassen" . Roland Liebscher hat in einem Podcast von seinem Wasserfasten berichtet. Für ihn war das anscheinend ziemlich hart (aber im Endeffekt eine gute Erfahrung). Ich habe überhaupt nicht gelitten und mich eher besser gefühlt-hinterher sowieso. Alles Kopfsache ? Jeder ist halt anders, verträgt andere Dinge. Manche sind essentechnisch immer diszipliniert. Das bin ich nicht. Essen ist auch Genuss und ist gängele mich nicht , solange ich keine Probleme habe. Ich bin auch Intervallfasten gewohnt.    

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Carlos 1245 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Ich habe heute meinen letzten Fastentag und freue mich natürlich heute Abend beim Italiener etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Seit Montag habe ich nur Wasser, Tee und Kaffee getrunken. Das übliche Pensum beim Arbeiten sowie jeden Tag 1 - 2 Stunden Sport schaffe ich ohne Probleme. Hungergefühle habe ich fast gar nicht, weil ich verinnerlicht habe, dass der Körper genug Energie zur Verfügung stellt. Alleine die Erfahrung ist schon klasse. Ich fühle mich aktuell weiter gut, arbeite , fahre dann Rad in der Sonne und gehe essen. Zwischendurch hat man mal etwas Schwindel, leichte Kopfschmerzen (Ketose) , die ich entsprechend einordnen kann. 

Ernährung halte ich persönlich für überbewertet, solange man sich nicht nur von Fastfood oder Kuchen ernährt. Nems sollten sinnvolle Lücken schließen, aber Nems können nicht für jedes Problem herhalten. Viele Lücken resultieren doch eher aus grundsätzliche Problemen.

Wichtig aus meiner Sicht (meine Wahrheit/Realität ist ja nicht allgemeingültig) ist permanente Bewegung (siehe auch heutige News wie hunderte vorher vom Doc. ). Das sollte aber ohne Stress ablaufen. Ich laufe locker und kann total abschalten. 

Viele Deutsche machen sich leider ungesunden Stress. Anscheinend sind Deutsche besonders empfänglich für die täglichen negativen Meldungen. Siehe auch hierzu heutige News oder das neue Buch von Dr. Strunz junior (für mich ein sehr gutes , mutiges Buch). Ich versuche keine Nachrichten und keine Talkshows mehr zu sehen. Für die Klimadiskussion war ich nie besonders empfänglich, aber 20-30 % der Jugendlichen (s. Strunzbuch) haben ernsthafte Sorgen wegen dem Thema und sind damit total belastet. 

Neben Bewegung und Denken ist Fasten mittlerweile meine 3. Säule. Das wird hier nicht so thematisiert. Der Blick auf die fitten 90-100 Jährigen zeigt oft sehr dünne Personen, die viele Entbehrungen (Verzicht) hatten. Das sind nicht die Personen mit Eiweißshake in der hand und einer Schachtel Nems.  Damit möchte ich nicht den Nutzen von Nems grundsätzlich abstreiten. Soziale Medien sollte man wohl auch meiden (bin ich sowieso nicht) und sinnloses Scrollen. Das menschliche Gehirn ist durch die vielen Eindrücke überfordert (s. Strunzjunior). 

Nachrangig ist für mich das Thema , ob man beispielsweise die Kartoffel weglässt oder isst. Ich esse sie. Komplett egal sind mir die ganzen Wundermittel, die man unbedingt nehmen muss oder die selektive Auswertungen von Studien. Wenn man 10 Bücher liest, hat man 10 Meinungen. Ich lese aktuell Perfect Health Diet (Paul Janinet) auf deutsch. Das werden vereinfacht Meatstudien ausgewertet bzgl Ernährung und Co. . Eiweiß wird deutlich begrenzt, Carbs sind erwünscht. Erstaunlicherweise wird Alkohol in begrenzter Menge als gesund angesehen (besser als kein Alkohol !). Das ist tatsächlich ein Buch mit sehr fundiertem Hintergrund. Auch hier gilt sich nicht verrückt machen zu lassen und auf sich selbst zu achten. Es gibt halt sehr viele Realitäten/Wahrheiten. Mir ist das zu unübersichtlich und interessengerichtet. Die o.g. 90-100 Jährigen kennen in der Mehrzahl keine Biochemie , keine News, keine Wundermittel....    

In dem Sinne zum Fasten.  Weniger ist mehr. Weniger Essen, weniger Nachrichten, weniger soziale Medien, weniger Informationen...

Wir haben alles im Überfluss und sind mehrheitlich unzufrieden. Wo liegt der Fehler ? 

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Daniela 39 Kommentare Angemeldet am: 12.07.2022

Hallo Kirsten, 

wenn Du "Fastenneuling" bist, würde ich auch erstmal mit einer Haferkur starten. 
Kennst Du die "Ernährungsdocs" vom NDR-Fernsehn? 
Schau Dich doch mal bei denen auf der Seite um, da gibt es auch eine tolle Anleitung für die Hafertage. 
Und mittlerweile zu ganz vielen Erkrankungen die passenden - leckeren - Rezepte! 
Außerdem lassen sich die Folgen gut anschauen. Vor allem wenn man fastet, machen sie einem ein gutes Gefühl und man bleibt leichter dran ;)

Susanne Fröhlich hat ein Fastenbuch geschrieben "Fröhlich fasten", das liest sich locker leicht und macht auch neugierig und Lust auf das Thema. 
Und man fühlt sich nicht so alleine, wenn man es nebenher liest. 

Ich wünsche Dir alles Gute und finde es auch toll, dass Du Dich informierst und nicht einfach schluckst, 
Daniela

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Kirsten 68 Kommentare Angemeldet am: 28.02.2025

Hallo Carlos,

Wasserfasten kenne ich noch gar nicht, werde mich aber gerne dazu belesen, danke dir.

Ich habe diese Hafertage zur Senkung jetzt bei einigen Accounts gesehen und finde das auch spannend. Evtl. für mich erst mal leichter umzusetzen. Ausprobieren werde ich wohl beides.

Sport mache ich ( eigentlich ), vielleicht noch nicht ausreichend, da ist sicher Luft nach oben.

LG Kirsten

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Carlos 1245 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Evtl. ist es eine Möglichkeit seine Werte mit Hilfe von Nems zu verbessern. Viele Strunzleser sind allerdings sowieso sensibilisiert und nehmen zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel.

Ich persönlich würde ganz woanders ansetzen. Täglicher Sport oder tägliche Bewegung sehe ich viel wichtiger als die Ernährungsthemen.

Professor Peter Schwarz (Uniklinik Dresden) hat das Buch Wasserfasten geschrieben und ist auf vielen Kanälen zu sehen. Durch dieses Fasten wird gezielt Fett aus der Leber reduziert und die anderen Werte wie Cholesterin werden natürlich auch gesenkt. Ich habe im Januar zufällig einen Artikel darüber im Spiegel gelesen und habe seitdem jeden Monat 5 Tage gefastet. Meine Werte habe ich vorher und hinterher nicht direkt kontrolliert, aber ein Freund von mir hat die Effekte durch Messungen bestätigt bekommen. Er war mit seiner Frau beim Bluttest und hatte sehr hohe Cholesterinwerte. Nach einer Woche Wasserfasten war das Cholesterin weit im grünen Bereich. Ich kann dieses Wasserfasten nur empfehlen. Mir ist das auch sehr leicht gefallen ohne größere Einschränkungen beim Sportprogramm oder bei der Arbeit. Der Körper hat genug Energie. Das ist also reine Kopfsache. Der Körper wird "entgiftet". Letzten Samstag war ein Architekt bei mir, der an dem Tag seinen 14.ten Fastentag hatte. Das ist niemanden aufgefallen. 

Ich habe noch nie auf die Ernährung geachtet und esse / trinke viele verpönte Dinge. Über Low Carb, usw. habe ich mir nicht einmal Gedanken gemacht. Ernährung ist nur ein Thema, aber für mich viel weniger relevant als Sport, Denken und neuerdings Fasten. 

Es gibt ja Leute, die hohes Cholesterin befürworten. Wenn man anderer Meinung ist oder andere Werte verbessern möchte, kann man dies mit den genanten Dingen wirkungsvoll erreichen.     

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Kirsten 68 Kommentare Angemeldet am: 28.02.2025

Liebe Carmen und auch alle anderen,

danke für eure Ausführungen. Ich werde das ein oder andere eurer Ratschläge über den Sommer umsetzen bzw. optimieren und dann im Herbst neue Laborwerte in Auftrag geben.

Herzlichen Gruß

Kirsten

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Carmen E. 166 Kommentare Angemeldet am: 19.04.2021

Hallo Kirsten!

Grundsatz: lass Dich nicht verwirren! Also ists gut, dass Du hier fragst.

Als ich studiert habe (lang ists her) galt der Wert 240 für Gesamtcholesterin als normal. Die Absenkung der Leitwert ist Produkt des Einflusses der Pharmainustrie. Sehr viel Später habe ich dann Weiterbildungen naturheilkundlich gemacht und siehe da, da kam die Aussage, wer "nur 200 Cholesterin hat, hat ne "Krebstendenz". LDL wird als Schutz für Organe gesehen wenn Stoffwechselthemen da sind wie Diabetes z.B.

Uns interessiert ja der ox Wert beim LDL...

Zu Deinem Therma schliesse ich mich den anderen an D3, K2, Omega 3, low carb. Never ever würde ich Statine schlucken. Ich empfehle Dir das Büchlein von H.W. Diehl, hier im shop, Selbsterfahrung. Ich habe mein angeblich genetisches Lipo a auch mit Vit C, Lysin und Prolin runter bekommen. Homocystein hatte ich auch, B6 B12 und Folsäure. alles gut.

Ich will hier gar nicht schreiben, was der Neurologe zu meiner "Polyneuropathie" herunter betete, er fing an mit Diabetes....ich hab ihn ausgelacht. Wenn er denn wenigstens ausser diesen Schmerz-tests mal Labor gemacht hätte... aber nein. Ich habe ihn, glaube ich, angefaucht, dass ich weder Zucker noch Maxi KHs esse und meine letzten Werte gut waren. Letztendlich sinds wohl Schäden von meinen beiden LWS Bandscheibenvorfällen. Ich arbeite dran, nehm jetzt noch zusätzlich Benfothiamin (aktiviertes B1); zum Glück habe ich nen vernünftigen Orthopäden.

Also: bleib selbstverantwortlich dran und mach Dich schlau.

ALLES GUTE
Carmen

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Roger 1569 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Kirsten,

ja genau und bei einem Gallenstein ist die Wahrscheinlichkeit für eine evtl. Verschlackung der Gallenkanäle sehr hoch. Bei den Plaques hängt die Therapie u.a. von der Ursache ab und der Homocysteinwert ist bereits relativ niedrig. Mit einer Röntgenaufnahme der großen Blutgefäße kannst du eine evtl. Kalzifizierung wahrscheinlich weitgehend ausschließen (bei Bedarf Vitamin A/D/K2 einnehmen) und ACC/NAC verhindert häufig die Oxidation von LDL. Dr. Petrow (Rostock) hat seine Plaques u.a. mit täglich 3 - 5 g Vitamin C sowie Magnetmatten (Kleinsche Felder, es gibt auch relativ preiswerte Pads bzw. Magnetstreifen) "beseitigt". Außerdem wird die Qualität des Blutes durch die prof. Leberreinigung verbessert und die Plaques können evtl. schneller abgebaut werden. Im Zweifel kannst Du auch einen biologischen Mediziner konsultieren und unter www.sanum.com kannst Du evtl. einen entsprechenden Privatarzt/HP in der Nähe Deines Wohnortes finden. Gute Besserung!

Roger

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