Hallo alle,
ich finde den Artikel u.a. aus diesen Gründen interessant:
- Er zeigt, dass offensichtlich die Impfungen dahingehend wirken, dass sie schwere Verläufe verhindern. Das ist ohne Wenn und Aber sehr gut für den Betroffenen.
- Er zeigt aber auch, dass dies offensichtlich der einzige Benefit ist, d.h. das Ansteckungsthema wird leider nicht adressiert: "Die Menge des Virus in den Atemwegen einer Person – und damit das, was sie bei jedem Husten und Niesen in die Welt setzen konnte – war in etwa gleich, unabhängig davon, ob die Menschen geimpft waren oder nicht.". Hier bezieht sich die Stichprobe nur auf ca. 200 Personen, da aber aus anderen Quellen Ähnliches zu vermelden ist und ohnehin niemand behauptet hätte es gäbe durch die Impfung eine sterile Immunität, ist der Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften diesbezüglich nicht existent und in der Folge jegliche darauf basierende Forderung inhaltlich nichtig und bei Aufrechterhaltung möglicherweise politisch motiviert, aber medizinisch vermutlich nicht mehr begründbar.
- Sehr interessant finde ich dann den Hinweis "Denn PCR-Tests weisen sowohl Virusfragmente als auch lebende Erreger nach, so dass geimpfte Personen möglicherweise weniger lebende Viren ausscheiden oder weniger lange infektiös sind.", der interessanterweise für das Argument verwendet wird, es sei nicht erwiesen das Geimpfte genauso viele Viren übertragen. Abgesehen davon, dass es ein absoluter Widerspruch zum vorher genannten Punkt ist finde ich eben interessant, wie die Tatsache der Eigenschaft der PCR-Tests hier interpretiert wird. In der Vergangenheit schlug das Pendel hier in die Gegenrichtung aus, diese Unterscheidung wurde negiert und PCR war gleich krank und/oder infektiös. Gilt jetzt, wo es um Geimpfte geht, so nicht. Doppelte Maßstäbe, wodurch motiviert?
Das sind so meine Gedanken bei diesen aktuellen Informationen.
Gruß Uwe