29.11.2020
Während ich nie Probleme im Knie, Hüft- oder Rückenbereich hatte, scheinen die Schultern die Schwachstelle meines Körpers zu sein. Die Diagnose des Orthopäden lautete: Subacromiales Schmerzsyndrom links bei LBS-Tendinopathie mit musk. Dysbalance. Ich hatte manuelle Therapien beim Physiotherapeuten, machte Übungen mit dem Theraband. Nach einiger Zeit war in der linken Schulter wieder alles in Ordnung. Einige Zeit später fing dasselbe Spektakel in der rechten Schulter an. Ist im Alltag halt lästig bei bestimmten Bewegungen (Fenster öffnen) oder beim seitlichen Liegen im Bett. Hörte nach einiger Zeit auch rechts wieder auf. Heute beim 20-km-Laufen wieder leichte Anzeichen.
Ich bin mir nicht sicher, was die Ursachen dieser Schmerzen sind. Vermutlich hängt es aber mit dem Laufen zusammen. Im Buch Forever young (dtv, 2003) werden Stretching-Übungen genannt. Ich muss gestehen, dass ich da nachlässig bin, oft einfach aus dem Bett in die Laufschuhe springe und raus, ohne irgendwelche Dehnungsübungen.
Mein Physiotherapeut hatte mir damals den Isokinator empfohlen. Ein Muskelaufbaugerät für die Hosentasche. Kann man auch auf Geschäftsreisen mitnehmen, in Hotels damit seine Übungen machen. Ich habe allerdings die Sorge, mit den falschen Übungen meine Dysbalancen eher zu verstärken.
Mögliche Ansatzpunkte wären:
- Dehnungsübungen vor/nach dem Laufen
- korrekter Laufstil (Armhaltung)
- Ernährung (Prolin, Gelatine)
- Übungen mit dem Theraband
- Muskeltraining (Isokinator)
Habt ihr schon mal Schulterprobleme gehabt, und wodurch habt ihr eine nachhaltige Besserung erzielt?