Hier ist heute ein Artikel in der Tageszeitung erschienen, dass der erste Arzt einem Patienten die Zutritt zur Praxis verweigert hat, weil er die Person als Impfverweigerer sieht. Hintergrund laut dem Bericht ist, dass die Dame demnächst schwanger werden möchte und daher lieber auf die Impfung verzichten möchte, jedoch ein Dauerrezept von dem Arzt benötigt, was dieser mit der Begründung 'nicht geimpft kommt nicht mehr in meine Praxis, weil ich meine Mitarbeiter, mich und die Patienten schützen muss'. Etwas weiter hinten steht, dass er das Rezept noch so lange ausstellen will, bis dass die Person einen anderen Arzt gefunden hat, der gewillt ist, auch ungeimpfte Patienten zu behandeln. Er sieht die Patientin auch als Impfverweigerin, da er selber gerne impft und auch Schwangere. Er persönlich hätte damit kein Problem.
Natürlich impft er gerne. Schließlich ist das ja wie ein Goldesel, da man so gut und sicher lange Geld verdienen kann, da man nun ja schon auf die Zulassung der Auffrischungsimpfung im Oktober wartet. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Der Kommentar der Ärztekammer zu dem Thema ist, dass man bisher noch von keinem anderen Fall gehört hätte, dass ein Arzt eine Behandlung verweigert hätte. Der Arzt ist jedoch berechtigt, die Behandlung abzulehnen, wenn die Praxis ausgelastet ist oder es kein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient mehr gibt. In Notfall jedoch, wäre der Arzt verpflichtet, zu behandeln. Somit streitet man dann, was als Notfall zu werten ist. Da die Patienten dort ein Dauerrezept möchte, ist sie ja wohl schon länger Patientin bei diesem Arzt. Damit fällt ja auch wohl 'ausgelastet' aus.
Bisher dachte ich eigentlich, dass es bei uns keine Impfpflicht gibt und Ärzte sich um Patienten zu kümmern haben, da sie ja schließlich dazu bezahlt werden. Das soll nun wohl das letzte Mittel sein, um noch möglichst viele Menschen zur Impfung und damit zu Dauergästen bei den Ärzten zu bewegen.
Fakt ist doch auch, dass sehr viele doppelt Geimpfte Virenträger sind und auch in der letzten Zeit für Ausbrüche gesorgt haben, weil man im Urlaub oder in der Freizeit unvorsichtig war. Es wird ja auch an jeder Ecke suggestiert, dass man geimpft gefahrfrei alles wieder machen kann. Vielleicht sollte man diese Aussage mal deutlich klarstellen. Das will aber unsere Politik gar nicht, weil dann wahrscheinlich noch viel mehr Menschen über eine Impfung nachdenken und zu dem Schluss kommen können, dass die Impfung halt nicht der Weisheit letzter Schluss ist, sondern man an anderer Stelle ansetzen müsste. Die Nebenwirkungen und auch Todesfälle werden ja diskret unter den Teppich gekehrt. Erscheint mal kurz ein Bericht darüber im Internet, ist er binnen kürzester Zeit wieder verschwunden ...