14.04.2021
Liebe Foristen,
eigentlich ist es wenig überraschend:
das Immunsystem spielt nicht nur die entscheidende Rolle bei der Frage, zu welchen Folgen eine Virus-Infektion führt, sondern auch bei der Frage, welche Schutzwirkung gegen das Virus eine Impfung hat.
So steht in dem Artikel <<Siebzehn auf einen Streich. Geimpft und positiv getestet>> , der unter dem 14.04.2021 in corodok zu lesen ist und von einem Covid-19 Ausbruch in einem Altenheim handelt u.a. folgendes:
"Bei einer Studie in einem Altenheim in Köln unter Federführung des Düsseldorfer Instituts habe sich herausgestellt, dass die Senioren über 80 Jahren eine deutlich schlechtere Immunantwort nach der Impfung gezeigt hätten als die jüngeren Mitarbeiter. „Bei den Älteren hatten 30 Prozent keine neutralisierenden Antikörper, bei den Mitarbeitern waren es nur zwei Prozent“,"
Wäre es da nicht dringend erforderlich, dass sich die Gesundheitspolitik nicht nur um die bevorzugte Impfung der alten Menschen, sondern zumindest gleichwertig um eine Verbesserung des Immunsystems (auch) dieser Bevölkerungsgruppe kümmert ? Damit hätte man schon vor über einem Jahr beginnen können, lange bevor es die Impfstoffe gab.
LG, Albrecht