22.07.2022
Hallo Petra,
genau da ist mein Problem, wenn ich hier "großspurig herumtöne": Es ist nicht das Problem, die richtigen orthomolekularen Wirkstoffe zu finden, die bedeutende Frage ist immer welche Menge hilft, initial kann s nicht schaden die Mengen sehr groszügig auszulegen, jedoch braucht Person A höhere Mengen als Person B, und genau hier ist meine klare Grenze, da ich von mir aus nicht sagen kann welche Mengen in welchen Kombinationen den durchschlagenden Erfolg bringen.
Durch ein Buch weiß ich wie ein heute verstorbener orthomolekularer Arzt namens Abram Hoffer gearbeitet hat: Er kannte die Wirkweise der einzelnen orthmolekularen Substanzen im Einzelnen und auch im Gesamtbild von deren Kombinationen. Seinen Job beschrieb er so, als dass er geschaut hat welche Mengen in welchen Kombinationen seine Klienten gebraucht hatten damit eine entsprechende Wirkung in derem klinischen Kankheitsbild positiv zur Wirkung kam. Das eine war die Kenntnis um die orthomolekularen Substanzen und deren Wirkweisen, hinzu kommt die Beobachtung wie sich welche Mengen auf da Geschehen auswirken, dann kommt noch der Faktor Zeit hinzu, da manche orthomolekularen Substanzen ihre Zeit brauchen um anzuschlagen. (Wenn sie ihre Zeit brauchen um anzuschlagen, dann besteht immer noch die Möglichkeit mit (sehr) hohen, jedoch sicheren Initialmengen zu arbeiten um Prozesse ggf. zu beschleunigen.)
Es ist sehr schwierig und auch recht teuer einen orthomolekularen Arzt aufzusuchen, jedoch gibt es hierzu eine Alternative durch eigenes Ausprobieren.
Betreffend Astaxanthin habe ich auch schon von leuten gelesen, die wesentlich mehr als 24 mg eingenommen hatten, z. B. bei einer Person mit einer heftigen Sehnscheidnentzündung.
Kann man Ginko überdosieren? Es erscheint mir erst einmal relativ sicher, jedoch kann ich die Frage nicht beantworten. Ich halte speziell Astaxanthin in Verbindung mit reichlich OPC für sehr geeignete Kandidaten, 3 g Vitamin C kann nicht schaden, wenn es einen Effekt gibt dann liegt der an der Kombination aller eingenommenen Substanzen, die Frage ist ob es genau eine Substanz gibt, die sich von der Wirkung her speziell egenüber den anderen heraushebt. Da kann ich mir vorerst nur vorstellen dass es sich hierbei um Astaxanthin handelt, was nicht bedeutet das die anderen Substanzen die in der Kombination eingenommen werden nur eine unwesentliche Rolle spielen.
Wie also vorgehen? Erst einmal - agbesehen von weiteren orthomolekularen Substanzen, die noch zusätzlich eingenommen werden - mit 24 mg Astaxanthin anfangen, mal schauen wie so nach 2 Tagen die Wirkung ist, dann mal mit höheren Mengen arbeiten und schauen ab wann sich ein bedeutender Effekt einstellt. Andererseits: Vielleicht findest du die entsprechenden News von Dr. Strunz noch einmal und beginnst mit 3 x 80 mg Astaxanthin, wenn Dr. Strunz das tatsächlich so geschrieben hat. Es wäre total verplemperte Zeit und eine vertane Chance auf schnelle Besserung initial mit zu geringen Mengen zu arbeiten bzw. somit auch wertvolle Zeit zu verplempern.