08.09.2023
Hatte gerade eine nette Diskussion mit Albrecht per PN. Es ist auf Stefans Behaputung einer kommenden "kleinen Eiszei" aufgesprungen und hatsich dabei auf einen netten kleinen tkp Desinformationsartikel bezogen. Spannenderweise bezog sich tkp auf Messungen und Prognosen des US Space Weather Prediction Center (gehört zum Nationalen Wetterdienst der USA NWS und NOAA). Die Prognostizieren aber nur die nächsten Sonnenzyklen und eben keine kleine Eiszeit. Aufhänger für die neue kleien Eiszeit sei ein kommendes Sonnen(flecken)aktivitätsminimum; so wie wir es z.B. 2020 durchlaufen haben (kann sich noch Jemand an die Gletschermassen und Schneeberge über Jahre hinweg erinnern?).
Interessant sind z.B. folgende Ausführungen des SWPC im Zusammenhang mit Sonnenaktivitätsminima:
"The duration of solar minimum may also have an impact on Earth's climate. During solar minimum there is a maximum in the amount of Cosmic rays, high energy particles whose source is outside our Solar system, reaching earth. There is a theory that cosmic rays can create nucleation sites in the atmosphere which seed cloud formation and create cloudier conditions. If this were true, then there would be a significant impact on climate, which would be modulated by the 11-year solar cycle."
Die beschreiben also die Theorie, dass es im Zusammenhang mit einem solaren Minimum zu verstärkter Wolkenbildung kommen kann.
Wolken haben aber ihrerseits eine Wirkung auf den Treibhauseffekt. Sie könne ihn verstärken.
https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/atmosphaere/klimaforschung/wolken/
"Andererseits üben Wolken auch einen Treibhauseffekt aus: Sie wärmen die Erde wie eine Decke. Ein bewölkter Himmel sendet weniger Wärmestrahlung ins Weltall als ein wolkenloser. Das liegt daran, dass Wolken an ihrem Oberrand meistens kälter sind als die Erdoberfläche, und bei niedrigen Temperaturen ist die Wärmestrahlung logischerweise schwächer.
Der Treibhauseffekt der Wolken ist umso stärker, je höher sie ragen. Denn mit der Höhe nimmt die Temperatur ab und die Wärmestrahlung der Wolke wird wiederum geringer. Der Treibhauseffekt der Wolken wirkt sich bei Tag wie bei Nacht aus. Dass er vor allem nachts zu spüren ist, liegt daran, dass dann der kühlende Albedo-Effekt wegfällt."
Vieleicht bekommen wir statt einer kleinen Esszeit 2030 ja sogar eine zunehmende Warmzit?
Ich bin schon auf die Erklärung und Widerlegung von unserem Ice-Man gespannt...