Liebe Foristen,
geradezu beispielhaft, wie sich die Bundesregierung um die Bezahlbarkeit ihrer Massnahmen kümmert:
Wie das Missverhältnis zwischen Netz- und Windkraftausbau die Strompreise erhöht
"..In Deutschland regeln die Netzbetreiber immer häufiger Windkraftanlagen aufgrund von Netzengpässen ab. Die Betreiber erhalten für den nicht erzeugten eine entsprechende Entschädigung. Diese Praxis erhöht die Kosten für die Endverbraucher erheblich, insbesondere da der fehlende Strom oft durch teure Importe oder fossile Reservekraftwerke ersetzt wird, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Bundesregierung strebt bis 2045 die Klimaneutralität an und plant, die Kapazität erneuerbarer Energien bis 2030 zu verdoppeln. Trotz eines Rekordanteils von 52 Prozent erneuerbarer Energien am Strommix 2023, wie von der Bundesregierung berichtet, verschärft die unzureichende Netzinfrastruktur das Problem und treibt die Strompreise weiter nach oben (mdr: 23.04.24)...
https://blackout-news.de/aktuelles/wie-das-missverhaeltnis-zwischen-netz-und-windkraftausbau-die-strompreise-erhoeht/
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Amprion-Chef: Energie ist in Deutschland zu teuer – die Balance ist verloren gegangen
„Die Balance zwischen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit ist verloren gegangen“, erklärt Amprion, ein führender Betreiber von Höchstspannungsnetzen in Deutschland. Das Unternehmen plant, bis 2028 etwa 27,5 Milliarden Euro in den Aus- und Umbau seiner Übertragungsnetze zu investieren. Amprion zielte darauf ab, die erste „Stromautobahn“ von der Küste nach Süden bis 2027 zu vollenden. Trotz der Fortschritte kritisiert das Unternehmen die gegenwärtige Energiepolitik der Bundesregierung (welt: 19.04.24).
LG, Albrecht ( 29.04.2024 )