Forum: Gesundheit - Kupfer (-mangel) verursacht durch Vitamin C

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Robert K. 3842 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Hallo Eugen,

schau mal hier:

https://www.rosenfluh.ch/media/ernaehrungsmedizin/2010/01/Die_Bedeutung_von_Kupfer_im_menschlichen_Koerper.pdf

Dort ist schön beschrieben, wie der Mensch mittels Metalloreduktase aus Cu2+ Cu+ macht. (Steap2 oder dCytb)

Und in den Studien zu Alzheimer steht:

1. Das es gesamt gesehen keinen Zusammenhang gab zwischen dem Abbau kognitiver Fähigkeiten und der Menge Cu, die gegessen wurde.

nur

2. Das bei Leuten, die mehr als 60% der Fette per Transfette (Wahnsinn!) zu sich nahmen, Cu zustätlich negativ bemerkbar machte. Da würde ich sagen: Liegt nach allem, was wir wissen, zu 100% an den Transfetten. Allein schon wegen Punkt 1.

VG,

Robert

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Robert K. 3842 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Hallo Eugen,

gibt es irgendeine Quelle / Studie zum Thema Cu2+ und Cu+? Das CU2+ wirklich "giftig" ist...und wenn es durch Vitamin C reduziert werden kann, wieso sollte das dann nicht im Körper passieren.

Bei Selen isses sogar so, dass man das (als Natriumselen) getrennt von Vit.C einnehmen muss, da es sonst bereits im Verdauungstrakt reduziert wird und nicht aufgenommen werden kann.

Hast Du eine Quelle zum Thema Kupfer?

VG,

Robert

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chris790 308 Kommentare Angemeldet am: 22.06.2018

@Eugen:

Ich blicke bei deinen Links nicht durch. Das ist alles sehr polemisch. Gibt es dazu eine bessere Doku?

Mal als Beispiel:

STOP Ascorbinsäure (Ascorbinsäure unterbricht die Kupfer <> Cp-Bindung)

START Vitamin C Ergänzungen (PRODUKT1 oder PRODUKT2: 400 - 800 mg / Tag (Hauptquelle für Kupfer)

Abgesehen davon, dass im zweiten Satz zwei Klammern aufgehen und nur eine zu und ich den Bezug dadurch nicht erkenne, steht bei Wikipedia bei Ascorbinsäure "Trivialname: Vitamin C". Das lässt mich ratlos zurück. Zumal mir für jeden Step noch die entsprechende nachvollziehbare(!) Begründung fehlt.

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Eugen S. 4 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2018

Hallo Robert,

natürlich wird das Kupfer aufgenommen, wieso sollte es auch nicht aufgenommen werden. Das ist ja das Problem, dass wir zu viel Schrott aufnehmen. Fakt ist, dass unsere Transportproteine (ATP7A, ATOX1, CTR1) nur Cu+ transportieren können und Cu2+ TOXISCH für uns ist. Mehr brauche ich nicht als Grund, um die Finger davon zu lassen. Auf eine sichere Reduktion in unserem Körper werde ich mich mit Sicherheit nicht verlassen und das solltet ihr auch nicht tun. Das ist ja wie mit der Chemo, auf gut Glück. Nein, danke!

Eine sichere Reduktion von Cu2+ zu Cu+ findet in Pflanzen und Pilzen statt, oder durch verschiedene Synthesen mit geeigneten Reduktionsmitteln, wie z. B. die Ascorbinsäure. Es gibt noch vulkanische Schloten und Mineralbecken die Cu+ enthalten, aber das hilft uns auch nicht weiter.

Bei den Chelaten sollte man beachten, dass hier die SALZE für die Aufnahme und Transport zuständig sind. In Deinem Präparat ist das Cu2+ an Bisglycinat gebunden. Das Bisglycinat wird direkt über den Dipeptidkanal absorbiert und transportiert, der normalerweise für die Proteinpeptidabsorption verwendet wird und durch diesen Kanal wird dann auch das Cu2+ transportiert. Wo, wie und wie viel da jetzt reduziert wird, weiß kein Mensch. Ist natürlich Deine Entscheidung was Du einnimst, aber ich würde dieses Präparat nehmen und in die MÜLLTONNE schmeißen. Ja, nicht einmal verschenken würde ich es.

Es gibt genug Alternativen für gutes und bioverfügbares Cu+. Im Symptome-Forum habe ich sogar eine Kurzanleitung geschrieben, wie man sich ganz einfach und günstig ein eigenes Kupfer(I)-Nikotinat (MitoSynergy!) herstellen kann. Das Kupfer(I)-Nikotinat ist ein sehr guter Komplex und enthält Cu+ gebunden an Nikotinat, das Salz der Nikotinsäure (B3/Niacin). Dann gibt es noch die Rinderleber, was Cp-gebundenes Kupfer, sowie  Zink enthält und das Gute ist, dass das Zn/Cu-Verhältnis in der Leber genau richtig ist. Aber auch Kofaktoren wie Vitamin A/D, B-Vitamine, Häm-Eisen usw., sind enthalten. Ich kenne auf jeden Fall nichts nährstoffreicheres wie die Leber.

Wir brauchen Cp und das können wir nur mit Cu+ und den wichtigen Kofaktoren erhöhen. Dafür wurde auch das RCP (Root Cause Protocol) entworfen. Früher hieß es Coeruloplasmin-Protokoll.

Nur zur Info: Die Labordiagnostik kann nicht zwischen Cu, Cu+ oder Cu2+ unterscheiden. Deswegen braucht ihr euch auf eure Vollblut- und Serumwerte nicht verlassen. Man sollte schauen ob es Auffälligkeiten im Serum-Kupfer, Cp und freies/ungebundenes Kupfer gibt. Dazu am besten noch das Serum-Eisen, Ferritin, Transferrin, Transferrinsättigung und Hämoglobin kontrolieren lassen. Nur das Ferritin zu checken, bringt überhaupt nichts.

 

Sonnige Grüße aus dem Schwarzwald,

Eugen

 

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Robert K. 3842 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Hallo Eugen,

vielen Dank für Deinen Input. Ich kann aktuell nur für Kupferbisglycinat sprechen, was ich nehme.

2-3 Wochen, nachdem ich das genommen habe, war mein DAO besser und meine HI weg. Es scheint also aufgenommen zu werden. Der entscheidende Satz:

"Weil wenn die Reduktion von Cu2+ zu Cu+ nicht ordnungsgemäß abläuft oder sonst welche Umwandlungsprobleme stattfinden, besteht die Gefahr (wie auch bei Eisen) für Kupferablagerungen.

"

Das scheint bei mir schon einigermaßen zu funktionieren. Aber interessant wäre hier zu schauen, wodurch das nicht ordnungsgemäß ablaufen könnte...mein Gott ist das alles komplex ;-)

VG,

Robert

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Eugen S. 4 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2018

Ich bin nur zufällig über das Thema hier gestolpert. Ein paar Sätze würde ich gerne hierlassen, bevor ich wieder weg bin, weil ich mich schon in einem anderen Forum aktiv an diesem Thema beteilige und Doppelarbeit kann ich nicht gebrauchen.

Hört auf euch mit Kupfer- und Eisenpräparaten zu VERGIFTEN! Die Ärzte/Therapeuten haben NULL Ahnung von Kupfer und Eisen. Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig davon aufnehmen, sondern ZU VIEL und meist das FALSCHE! Von wegen "Wohlfühlwerte" von Ferritin über 100. Das sind ENTZÜNDUNGSWERTE! [1][2]

HPU/KPU ist keine Krankheit, sondern eine FOLGE, des aus dem Gleichgewicht geratenen Kupfer-Eisen-Stoffwechsels. Deswegen kommt es zu solchen Störungen in der Häm-Synthese ("falsches" Häm), wo dann Mikronährstoffe wie Zink/B6 "gebunden" werden.

Vitamin D verdrängt das Retinol (Vitamin A) aus der Leber = kein Retinol = keine Bildung von Cp (= Ferroxidase)!

Mangel an Cp = Kupfer- und Eisenüberladung; sowie Kupfer- und Eisenmangel. Logisch, wenn das Cp fehlt...

Ascorbinsäure (AS) wirkt sich NEGATIV auf den Kupfer-Eisen-Stoffwechsel aus. Darüber gibt es auch Studien ([1][2]), wo allein schon 605 mg AS täglich ausreichen, um die Ferroxidase-Aktivität um 21% zu verringern.

Da gibt es sehr viel, auf was man achten sollte/muss. Hier wird das Thema aktuell diskutiert: The Root Cause Protocol (RCP). Damit möchte ich keine Werbung für ein anderes Forum machen, nur sollte JEDER darüber informiert werden. Viel Erfolg!

 

Sonnige Grüße,

Eugen

 

 

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Andrea W. 588 Kommentare Angemeldet am: 01.06.2018

Robert,

das Problem ist ja zur Zeit auch, dass ich zu viel freies Kupfer habe. Wird also nicht (zumindest im Moment) aufgenommen von meinem Körper.

Nehme dennoch dessicated Liver - hatte Annka ja geschrieben, macht auch ihr Vater - (getrocknete Leber quasi, in Kapseln, aber mit Vorbehalt, weiß nicht ob ich das weiter nehme wg. Schadstoffmengen in Innereien), da ist wohl auch Kupfer drin, esse auch jede Menge Nüsse (eingeweicht und getrocknet, also ohne Lektine), also theoretisch müsste ich einen Super-Kupfer-Wert haben!

Hinzu kommt noch KPU (mein erhöhter Wert), wo man ja eh immer mit niedrigem Zink Schwierigkeiten hat. Kupfer senkt ja wieder Zink.

Ist alles etwas vertrackt.

Ich hab jetzt lang kein Zink mehr genommen, gehe wieder zum Testen jetzt, wette aber, dass der  Wert wieder unten sein wird. Kupfer bleibt irgendwie halt immer gleich (schlecht). 

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Robert K. 3842 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Hallo Andrea,

ich würde auf jeden Fall 1mg Kupfer (1/2 Tablette...nimmt meine Frau auch) täglich weiter nehmen, es sei denn, Du isst jeden Tag reichlich Fleisch ... denn Kupfer ist auch nur in wenigen natürlichen Nahrungsmitteln drin. Leber wäre da zu nennen :-/

VG,

Robert

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Andrea W. 588 Kommentare Angemeldet am: 01.06.2018

Mein Mitochondrien-Doc hat mir geraten, die Vit. C Infusionen wg. dem niedrigen Ceruloplasmin abzusetzen. 

Es bleibt nun abzuwarten, ob er sich wieder nach oben pendelt mit der Zeit. 
ich nehme auch kein Kupfer mehr ein.

Ich halte Euch auf dem  Laufenden :) 

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Robert K. 3842 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Hallo Andrea,

doch, Du scheidest es aus. Über die Galle->Stuhl->Klo, die feste From, nicht Urin ;-) ..dito moa.

Das mit der Formel muss ich mir am WE mal in Ruhe anschauen...unter der Woche ist diese Woche leider viel los..

VG,

Robert

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